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Die Museumsgründung
Das Projekt Deutsches Marinemuseum geht auf eine Idee der
Stadt Wilhelmshaven von vor mehr als 10 Jahren zurück. Realisiert
wurde es jedoch durch den ehrenamtlich tätigen Vorstand des Fördervereins
Deutsches Marinemuseum e.V.: Anfang 1997 wurde das denkmalgeschützte
Gebäude am Südstrand - unweit der früheren Ersten
Einfahrt - erworben und für Museumszwecke hergerichtet. In
früheren Zeiten hatte dieses Gebäude sowohl der Kaiserlichen
Marine als auch Dienststellen der Bundeswehr gedient. In der Rekordzeit
von knapp sechs Monaten konnte das Museum eingerichtet und am 24. April
1998 in Anwesenheit des damaligen Inspekteurs der Marine eröffnet
werden. Seitdem haben jährlich mehr als 145.000 Besucher das Museum
besichtigt. Kaum jemand war dabei, der sich nicht positiv und erfreut
über die gelungene Darstellung der Geschichte der deutschen Marinen
von 1848 bis in die Gegenwart geäußert hätte. Das erklärt
auch, warum das Deutsche Marinemuseum zu der kleinen Gruppe von etwa 3,5%
aller deutschen Museen gehört, die jährlich mehr als 100 000
Besucher haben. Dieses Ergebnis erfreut umso mehr, als das Museum ausschließlich
durch seine zahlreichen Besucher, durch Sponsoren und durch seinen rund
880 Mitglieder starken Förderverein getragen wird.
Anfang 2002 hat sich das Marinemuseum mit der Trennung in eine Stiftung Deutsches Marinemuseum und einen Förderverein Deutsches Marinemuseum eine neue Führungsstruktur gegeben. Die Stiftung ist jetzt für den Betrieb des Museums, der Förderverein für die Förderung des Museums zuständig.
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