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| 14.09.2006 | Vortrag von Rudolf Schlaffer: "Die Heye-Affaire" |
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Der ehemalige Vizeadmiral Hellmuth Guido Heye wurde im Jahr 1961 zum zweiten Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages gewählt. Nachdem im Jahr 1963 im Fallschrimjägerstandort in Nagold ein Grundwehrdienst leistender Soldat durch eine unmenschliche Schikane bei einem Ausbildungsmarsch gestorben war, entschloss sich der Wehbeauftragte, sich an die Öffentlichkeit zuwenden. "In Sorge um die Bundeswehr" lautete die Schlagzeile in der Wochenzeitschrift "Quick". Damit löste Heye einen Skandal aus, der schließlich zu seinem Rücktritt führte. In dem Vortrag werden Entstehung und der Verlauf der so genannten "Heye-Affäre" unter kommunikationswissenschaftlichen Aspekten analysiert. Der Referent, Major Dr. Rudolf Schlaffer, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, Potsdam, und Autor der in diesem Monat erschienenen Monographie „Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages“. |
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| noch bis 30.11.2006 | Sonderausstellung "Blaue Jungs im Bündnis. 50 Jahre Marine der Bundesrepublik Deutschland" |
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"Blaue Jungs" - das klingt nach Wind-und-Wogen-Romantik, nach Fernweh, Matrosenglück und La Paloma. Doch beschreibt dieses Bild nur einen Teil der Wirklichkeit. Denn im Mittelpunkt der Marine steht die verantwortungsvolle Aufgabe der militärischen Sicherung von Frieden und Freiheit. Die Sonderausstellung zum 50. Geburtstag der Marine greift beide Aspekte der jüngeren Marinegeschichte auf. Zusehen sind dabei die "Blaue Jungs"-Plakate zur Nachwuchswerbung ebenso wie Dokumente, die vom Alltag der Marine - eingebettet in das Bündnissystem NATO - zeugen: In den ersten, vom "Kalten Krieg" zwischen Ost und West geprägten Jahren vorzugsweise in den Gewässern von Ost- und Nordsee eingesetzt, erweiterte sich das Aufgabengebiet später auf die gesamte Nordflanke der NATO. Auf einer Weltkarte kann diese Entwicklung bis zu den jüngsten Einsätzen am Horn von Afrika, im Kampf gegen den internationalen Terrorismus, zur Sicherung des Mittelmeeres und des Nordatlantiks, nachvollzogen werden. Wird der Dienst der "Blauen Jungs" häufig als Seefahrtsromantik verklärt, so zeigt ein Blick in die Vitrine „Gefahren auf und über See“ auch die Risiken, die er selbst im Frieden bieten kann. Sie erinnert an die Toten des 1966 gesunkenen Unterseebootes „Hai“, der „Starfighterkrise“ und an den Brand, der 1987 fast den Zerstörer „Mölders“ zerstört hätte, den man heute als Großexponat im Deutschen Marinemuseum besichtigen kann. Neben dem politischen Wandel dokumentiert die "Geburtstagsausstellung" auch den gesellschaftlichen Wandel der vergangenen Jahrzehnte mit seinen Auswirkungen auf die Marine. So hätte sich wohl keine der Gründerväter 1956 träumen lassen, dass "seine Marine" im Jahr 2006 nicht mehr nur aus Blauen Jungs besteht, sondern in allen Bereichen auch Frauen offen steht. Die Realisierung der Ausstellung wurde durch die dankenswerte Förderung der OLB-Stiftung, der Neuen Jade Werft und des e.on-Kraftwerks Wilhelmshavenhaven ermöglicht. |
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| 30.05.2006 | Vor 90 Jahren: Die Skagerrakschlacht am 31. Mai 1916 – Ursachen, Verlauf und Wirkung |
| Vortrag von Kapitän zur See a.D. Dr. Werner Rahn, unter Mitwirkung von Fregattenkapitän a.D. Friedrich Wilhelm von Wedelstedt und Fregattenkapitän a.D. Wilhelm Knöß um 19.30 Uhr im Vortragssaal des Wattenmeerhauses
Vom 31. Mai auf den 1. Juni 1916 lieferten sich die britische Grand Fleet und die kaiserliche Hochseeflotte die größte Seeschlacht des Ersten Weltkrieges. Trotz anders lautender Darstellung in der zeitgenössischen Presse blieb die Schlacht in ihren unmittelbaren Auswirkungen auf den Verlauf des Ersten Weltkrieges begrenzt. Gleichwohl ist sie im kollektiven Gedächtnis der Marine fest verankert: die Reichs- und Kriegsmarine setzten zum Andenken jedes Jahr am 31. Mai die Kaiserliche Kriegsflagge, und auch die Bundesmarine gedachte des Tages bis in die 1960er Jahre mit offiziellen Feierlichkeiten. |
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| 29. März bis 23. April 2006 | Sonderausstellung "Objektiv? Bismarck im Fotoporträt" |
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Mit der Entdeckung der Fotografie fanden die Bilder bedeutender Persönlichkeiten des politischen und gesellschaftlichen Lebens massenhaft Verbreitung. Zu den am häufigsten fotografierten Personen des 19. Jahrhunderts zählt Otto von Bismarck. In vielen bürgerlichen Haushalten des Kaiserreiches gehörten die Bilder des Reichsgründers zum selbstverständlichen Inventar. Die Fotoporträts haben wie kein anderes Medium die Vorstellung über Bismarck bis in die Gegenwart geprägt. Die von der in Friedrichsruh ansässigen Otto-von-Bismarck-Stiftung erstellte Ausstellung zeichnet anhand ausgewählter Beispiele die „Spuren der Macht“ im Antlitz des ersten deutschen Reichskanzlers nach. Dabei fragt die Präsentation vor allem nach dem symbolischen Gehalt der fotografischen Darstellung: Waren die Porträts Teil einer umfassenden (Selbst-) Inszenierung des bedeutenden Staatsmannes oder spiegeln sie lediglich ein authentische Bild des Kanzlers „wie er wirklich war“? |
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| 31.03.2006 | Nacht der Stürme - Die Lange Nacht der Museen 2006 |
Unser Programm: Rettung aus stürmischer See - dies ist die Aufgabe der DGzRS. Sie präsentiert sich während der Langen Nacht im Deutschen Marinemuseum. So manchen Sturm erlebten die ehemaligen Besatzungsangehörigen auf ihrer 'Mölders', die sie Ihnen in regelmäßigen Führungen nach Ankunft der Shuttles nahebringen. Otto von Bismarck ging 1890 als Lotse von Bord. Danach geriet das Deutsche Reich in stürmischere Gewässer. Seiner Person ist die Ausstellung 'Objektiv? - Bismarck im Porträt gewidmet'. Stürmische Klänge und leise Töne sind von Manfred Kotyrba zu hören, maritime Genüsse bietet die Feldküche von Rainer Peters. Weitere Informationen erhalten Sie hier. |
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| 25.02.2006 | Mitgliederversammlung des Fördervereins Deutsches Marinemuseum e.V. |
| Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Deutsches Marinemuseum e.V. findet ab 10.00 Uhr im Hotel Kaiser in Wilhelmshaven statt. |
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| 16.01.2006 | Vortragsveranstaltung "50 Jahre nach der 'Zenker'-Rede - welche Tradition braucht die Marine heute?" |
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Die Vortragsveranstaltung knüpft zeitlich und historisch an die Rede des Kapitäns zur See Zenker anlässlich der Ernennung der ersten Soldaten der Marinelehrkompanie 1956 in Wilhelmshaven an, die sich auch mit der Frage des Verhältnisses zu den beiden inhaftierten Großadmiralen Raeder und Dönitz beschäftigte und eine heftige Bundestagsdebatte auslöste. Bis heute ist das Thema Tradition geeignet, die Gemüter zu erregen, ein generationsübergreifender und gesellschaftlicher Konsens konnte bisher nur unvollständig erzielt werden. Das Deutsche Marinemuseum nimmt sich des Themas in einer kontrovers angelegten Vortragsveranstaltung an. Als Referenten konnten zum Thema „Das aktuelle Traditionsverständnis in der Bundeswehr“ Herr Oberstleutnant Dr. Burkhard Köster aus dem Verteidigungsministerium und zum Thema „Tradition zwischen Geschichte, Brauchtum und Ritualen“ Herrn Fregattenkapitän a.D. Dr. Dieter Hartwig gewonnen werden. Abschließend ist eine Diskussion mit dem Auditorium geplant. Da die Kasernenanlage Ebkeriege Militärischer Sicherheitsbereich ist, wird gebeten, den Personalausweis mitzuführen. |
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| 30.11.2005-28.02.2006 | Sonderausstellung "Unsere Marine" |
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Mit 10 Schiffsmodellen und 23 Text/ Bildtafeln stellt die von der Deutschen Marine zur Verfügung gestellte Ausstellung „Unsere Marine“ den Auftrag, die Ausrüstung sowie die Laufbahnen und Verwendungsreihen in der heutigen Deutschen Marine vor. Die im einheitlichen Maßstab 1:100 gefertigten Modelle bilden das gesamte Spektrum der heute in der Flotte aktiven Einheiten vom Segelschulschiff Gorch Fock bis zum hochmodernen U-Boot U 212A mit Brennstoffzellen ab. Ein Modell der „Fregatte der Zukunft“ zeigt, wohin die schiffbauliche Entwicklung gehen könnte. Die Ausstellung bildet zugleich den Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, die das Deutsche Marinemuseum im kommenden Jahr anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Marine der Bundesrepublik Deutschland rund um deren Geschichte anbietet. |
2. Aktionen des Deutschen Marinemuseums (Rückblick) |
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| 15.07.2006 Sommerfest des Deutschen Marinemuseums | |
| Das Deutsche Marinemuseum und der Förderverein laden gemeinsam zum alljährlichen Sommerfest auf das Museumsgelände. Bei Gezapftem und Gegrillten und Livemusik nutzten mehr als 200 Gäste bis weit in den Abend die Gelegenheit zum zwanglosen Gedankenaustausch oder auch zur Information über Neues im Museum. | |
| 23.06.2005 MÖLDERS eröffnet | |
| Unter Beteiligung des Marinemusikkorps Nordsee wurde der ehemalige Lenkwaffenzerstörer MÖLDERS am 23. Juni 2005 durch den stellvertretenden Befehlshaber der Flotte, Konteradmiral Gottfried Hoch, und den Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven, Eberhard Menzel, im Beisein zahlreicher Förderer und Gäste aus dem öffentlichen Leben feierlich eröffnet. Seit dem 24. Juni 2005 steht das Schiff jedermann offen. | |
| 28.04.2005 - 30.10.2005 Sonderausstellung "Abeking & Rasmussen - vom Streichhobel zum SWATH" | |
| Die Ausstellung vermittelte anhand von zahlreichen Exponaten einen Überblick über die Geschichte der Schiffs- und Yachtwerft Abeking & Rasmussen. Die Veränderung der Werft wurde durch viele Fotografien aus den unterschiedlichen Zeitabschnitten nachvollziehbar. Des Weiteren zeigte ein Schwerpunkt die verschiedensten Materialien und Werkzeuge, die im Schiff- und Bootsbau von 1907 bis heute Verwendung fanden. Den Abschluss bildete ein eindrucksvoller Überblick über das heutige, umfangreiche Leistungsspektrum der Werft.
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| 27.01. bis 10.04.2005 Sonderausstellung "Ein Sachse erobert die Weltmeere - Zur Biographie Admiral Brommys" | |
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Der heute zu Unrecht weitgehend vergessenen Persönlichkeit Admiral Karl Rudolph Brommes, der maßgeblich Anteil an der Gründung der 1848 beschlossenen ersten deutschen Flotte hatte und sich selbst Brommy nannte, widmete das Deutsche Marinemuseum vom 28. Januar bis zum 10. April eine Sonderausstellung im Raum Prinz Adalbert. In sieben Abschnitten zeichnete sie die wechselvollen Stationen von Brommys Leben nach, die den gebürtigen Sachsen vor seiner Tätigkeit im Dienst der ersten deutschen Flotte auch in amerikanische und griechische Dienste geführt hatten. Dabei wird nicht nur seine seemännische Karriere beleuchtet, sondern auch sein Schaffen als Schriftsteller und Komponist. Die Ausstellung wurde vom Schiffahrtsmuseum Brake konzipiert und realisiert, das über eine umfassende Sammlung von Objekten zur ersten deutschen Flotte und ihrem Admiral verfügt. Die Ausstellung wurde am 27. Januar durch Vizeadmiral a.D. Hans-Rudolf Boehmer, Inspekteur der Marine von 1995 bis 1998, durch einen Festvortrag zum Thema "Die Marine von 1848 - Ein Ankerplatz unserer Geschichte", und durch Dr. Carsten Jöhnk, Leiter des Schiffahrtmuseums Brake und Autor der Ausstellung, vor zahlreichen Gästen eröffnet. Zum Abschluss der Ausstellung hielt Marcus Dechange M.A. einen biographischen Vortrag zum Thema "Das Leben und Werk Carl Rudolph Brommys.Seemann, Philhellene und erster Admiral der deutschen Reichs- bzw. Bundesflotte". Es ist beabsichtigt, beide Vorträge in einem gemeinsamen Band der Reihe "Wilhelmshavener Vorträge zur Marinegeschichte" zu veröffentlichen. | |
| 18.03.2005 Lange Nacht der Museen - Aktion 18 | |
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Gemeinsam veranstalteten neun Wilhelmshavener Museen und Kultureinrichtungen zum dritten Mal die Lange Nacht der Museen. Mehr als 400 Nachtschwärmer besuchten das Deutsche Marinemuseum und stellten sich den hintergründig-heiteren Fragen des Quiz zur Marinegeschichte, ließen sich von Horst Blizinski in der Kunst des Buddelschiffbaus unterweisen oder genossen einfach die maritimen Genüsse aus der Feldküche von Rainer Peters und das Flair der Musik von Manfred Kotyrba. Neben dem Deutschen Marinemuseum nahmen das Oceanis, das Küstenmuseum am Bontekai, das Wattenmeerhaus, das Aquarium, das Kinoplex, das Piratenamüseum, der Verein Wilhelmshavener Verkehrsgeschichte e.V. und die Kunsthalle an der Veranstaltung teil. | |
| 17.02.2005 Wilhelmshavener Vorträge zur Marinegeschichte: Cord Eberspächer: Weltreise in den Untergang - die Seeschlacht von Tsushima im Mai 1905 | |
| Cord Eberspächer (Universität Oldenburg) stellte in gewohnter kenntnisreicher und eloquenter Art Hintergründe und Verlauf der Seeschlacht von Tsushima im Mai 1905 dar, mit der Japan Anfang des 20. Jahrhundert unerwartet im Rahmen des russisch-japanischen Krieges in den Kreis der Seemächte aufstieg. | |
| 03.02.2005 Buchpräsentation "Seestrategische Konzepte vom kaiserlichen Weltmachtstreben zu Out-of-Area-Einsätzen der Deutschen Marine" | |
| Der von Eckardt Opitz unter Mitarbeit von Jörg Hillmann und Dirk Sieg herausgegebene Band stellt in drei Teilen mit insgesamt 19 Beiträgen die Entwicklung seestrategischer Planungen im historischen Wandel und internationalen Vergleich vor. Im Beisein des Herausgebers und Vertretern des Verlages präsentierte Vizeadmiral Jürgen Geier in einem kenntnisreichen Vortrag die Neuerscheinung. Im Anschluss lud der Verlag Edition Temmen zum Umtrunk ein. | |
| 23.04.-12.12.2004 Sonderausstellung: Das Eiserne Kreuz - zur Geschichte einer Auszeichnung | |
| Wie bisher keine andere Sonderausstellung im Deutschen Marinemuseum polarisierte die Ausstellung zum Eisernen Kreuz die Besuchermeinung. Denn die vom Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow entwickelte Ausstellung zeichnet die Entwicklung einer Auszeichnung nach, an der sich bis heute die "Geister" scheiden. Das Eiserne Kreuz ist für die einen das Symbol deutscher Militärtradition im besten Sinne. Anderen wiederum gilt es als Sinnbild des preußisch-deutschen Militarismus schlechthin. Die Bedeutung des 1813 gestifteten Eisernen Kreuzes lässt sich nicht zuletzt an den Stiftungserneuerneuerungen 1870, 1914 und - wenn auch unter anderen Vorzeichen - 1939 ablesen. Durch das Fortbestehen des Eisernen Kreuzes in der Bundeswehr - als Symbol, nicht als Auszeichnung - wird dies unterstrichen.
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| 03.12.2004 Buchpräsentation in Hamburg | |
| An der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr in Hamburg wurde von PD Dr. Michael Epkenhans, Geschäftsführer der Otto-von-Bismarckstiftung, der 8. Band der Kleinen Schriftenreihe zur Militär- und Marinegeschichte vorgestellt. In dem Band "Die deutsche Yangtse-Patrouille" untersucht der Autor, Dr. Cord Eberspächer, die deutsche Kanonenbootpolitik in China anhand des Beispiels der Yangtse-Patrouille. In dem Band wird die deutsche Kanonenbootpolitik in China im komplexen Gefüge der deutschen udn der internationalen Chinapolitik beleuchtet. Der Band ist zum Einführungspreis von 25,50 EUR im Shop des Deutschen Marinemuseums erhältlich.
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| 02.12.2004 Vortrag: Dr. Gerhard P. Groß: Die Herbstereignisse 1918 im Spiegel der amtlichen Marinegeschichtsschreibung | |
| Im Rahmen der Wilhelmshavener Vorträge zur Marinegeschichte trug Oberstleutnant Dr. Gerhard P. Groß zum Thema „Die Herbstereignisse 1918 im Spiegel der amtlichen Marinegeschichtsschreibung“ am Beispiel der Entstehungsgeschichte des wohl brisantesten Bandes des amtlichen Werks zur Seekriegsgeschichte im Ersten Weltkrieg „Der Krieg zur See“, dem „Band 7: der Krieg in der Nordsee“ vor. In diesem spiegeln sich die Schwierigkeiten der Marineführung im Umgang mit den Marineereignissen, die im Herbst 1918 in die Revolution mündeten. Allein seine Entstehungsdauer von 1920 bis 1965 weist auf die Brisanz des Themas hin. Das Ergebnis war weniger ein wissenschaftliches denn ein politisches Werk, das nun von Kapitän zur See a.D. Werner Rahn, ehemals Amtschef am Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) und dem Referenten, Mitarbeiter des MGFA, als kritische Edition neu bearbeitet wurde. | |
| 05. und 06. November 2004 6. Forum Wilhelmshaven - Vom Kalten Krieg zur Entspannung | |
| Etwa 80 Teilnehmer diskutierten auf dem gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte (DGSM) und dem Deutschen Marinemuseum veranstalteten 6. Forum Wilhelmshaven über den Charakter der beiden deutschen Nachkriegsmarinen zwischen 1965 und 1989 im Vergleich. Die Referate erstreckten sich von der Einbindung in die jeweiligen Bündnisse, über Fragen der inneren Strukturen und der Organisation des Sanitätsdienstes bis hin zur Einbeziehung der Handelsmarinen in die militärischen Planungen beider Seiten. Es ist beabsichtigt, die Ergebnisse im Rahmen der Kleinen Schriftenreihe zur Militär- und Marinegeschichte zu veröffentlichen. | |
| 21.10.2004 Buchpräsenation: "Für die Ewigkeit, zeitlos, klar..." | |
| Im Mai 2004 vor fünfzig Jahren wurde das Marine-Ehrenmal in Kiel-Laboe dem Deutschen Marinebund von der britischen Besatzungsmacht zurückgegeben. Dr. Dieter Hartwig, Historiker des Deutschen Marinebundes, stellte im Deutschen Marinemuseum einen zu diesem Jubiläum erschienenen Bildband mit einem Lichtbildervortrag der Öffentlichkeit vor. Der Lichtbildervotrag wurde gemeinsam mit dem Deutschen Marinebund veranstaltet. | |
| 14.10.2004 "Ringelnatz als Mariner im Krieg 1914-1918" im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr eröffnet | |
| Bis zum 31. März 2005 wird die gemeinsam von der Joachim-Ringelnatz-Stiftung (Cuxhaven) und dem Deutschen Marinemuseum erstellte Sonderausstellung "Ringelnatz als Mariner im Krieg 1914-1918" im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow zu sehen sein. Die Ausstellung wurde im vergangenen Jahr mit großem Erfolg in Wilhelmshaven gezeigt und wurde vom scheidenden Amtschef des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (Potsdam), Kapitän zur See Dr. Jörg Duppler, eröffnet.
Foto: Luftwaffenmuseum (Tessmer) | |
| 07.10.2004 Vortrag von Frank Hagemann: Waldemar Verner. Ein Admiral unter der roten Fahne | |
| Am Beispiel des ersten Chefs der Seestreitkräfte der Volksmarine und späteren Chefs der politischen Hauptverwaltung, Admiral Waldemar Verner, zeichnete Major Dr. Frank Hagemann (Offizierschule des Heeres/ Dresden) die Bemühung der Staats- und Parteiführung der DDR zur Ideologisierung der Nationalen Volksarmee nach. Es ist beabsichtigt, den Vortrag in der Reihe "Wilhelsmhavener Vorträge zur Marinegeschichte" zu veröffentlichen.
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| 03.10.2004 Jazzfrühschoppen | |
| Zum Abschluss des Museumssommers spielte am 03. Oktober 2004 von 12.30-15.00 die Wilhelmshaven Big Band unter Leitung von Peter Junklewitz.
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| 20.09.2004 Vertrag zur Übernahme der MÖLDERS unterzeichnet | |
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Auf den Tag genau 35 Jahre nach der Indienststellung in Boston/ USA unterzeichneten der Vorstand der Stiftung Deutsches Marinemuseum und der Leiter der Wehrtechnischen Studiensammlung, Dr. Wirtgen, als Vertreter des Bundes den Vertrag zur Überlassung des 2003 außer Dienst gestellten Zerstörers exMÖLDERS an das Deutsche Marinemuseum. Der Vertrag ist zunächst auf fünf Jahre befristet. Das Schiff soll ab April 2005 als Museumsschiff beim Deutschen Marinemuseum zu besichtigen sein. Es handelt sich um das größte in Deutschland ausgestellte Museumskriegsschiff, das als technisches Denkmal gleichermaßen für die letzten deutschen dampfgetriebenen Marineschiffe wie für die letzten deutschen Zerstörer steht. Darüber hinaus soll das Schiff aber auch die Dauerausstellung Menschen, Zeiten, Schiffe um die Darstellung deutscher Marinegeschichte vom Kalten Krieg bis zur Epochenwende des 11. September 2001 erweitern. | |
| 16.09.2004 Bordempfang auf der Fregatte KARLSRUHE | |
| Mehr als 230 Mitglieder des Fördervereins genossen in spätsommerlicher Atmosphäre die Gastfreundschaft auf der Fregatte KARLSRUHE. Die gelungene Veranstaltung bot Gelegenheit, sich über die neuesten Entwicklungen im Deutschen Marinemuseum zu informieren und zugleich das Gespräch mit Angehörigen der aktiven Marine zu führen. | |
| 14.08.2004 Sommerfest des Fördervereins | |
| Ab 17.00 Uhr trafen sich auf dem Gelände des Deutschen Marinemuseums weit über 100 Gäste um in sommerlichem Ambiente vor der Kulisse der über die Toppen geflaggten WEILHEIM bei Bier, Bratwurst und Jazzmusik das traditionelle Sommerfest des Fördervereins zu feiern. | |
| 20.07.2004 Wilhelmshavener Vorträge zur Marinegeschichte: Der 20. Juli 1944 und die Marine | |
| Anlässlich des 60. Jahrestags zum Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli trug Fregattenkapitän Dr. Jörg Hillmann vor einem breiten Auditorium zum Thema „Der 20. Juli 1944 und die Marine“ vor.
Neben einer biographischen Skizze der an den Umsturzplanungen beteiligten Marineangehörigen stand der Umgang mit den Ereignissen in Kriegsmarine, Nachkriegsdeutschland und früher Bundesmarine im Mittelpunkt des Vortrages. Der Vortrag ist in erweiterter Fassung im | |
| 24.06.2004 Wilhelmshavener Vorträge zur Marinegeschichte: Die zwei Leben des Otto Weddigen. Heldenverehrung in Deutschland 1914-1990 | |
| In thematischer Ergänzung zur Sonderausstellung „Das Eiserne Kreuz – zur Geschichte einer Auszeichnung“ trug der Berliner Historiker Dr. René Schilling vor. Am Beispiel des aus Herford stammenden U-Boot Kommandanten Otto Weddigen, dessen Boot U 9 für die Versenkung von drei englischen Kreuzern 1914 das Eiserne Kreuz erhielt, zeichnete er die wechselnden Inhalte und Funktionen nach, die das Bild des Helden in den verschiedenen politischen Systemen vom Kaiserreich bis in die Gegenwart prägten. Der Vortrag wird in der Reihe „Wilhelmshavener Vorträge zur Marinegeschichte“ veröffentlicht werden. | |
| 20.02.-24.03.2004 Sonderausstellung "Die Südzentrale - zum denkmalpflegerischen Wert eines Baudenkmals"/ "Uwe Schrader: Schiffe deutscher Marinen" beendet | |
| Auf reges Interesse stieß Corinna Janssens Ausstellung zur Südzentrale, die nun zu Ende gegangen ist. Die Südzentrale ist das vom Abriss bedrohte Kraftwerk der Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven. Die Ausstellung dokumentierte in der Gegenüberstellung historischer Fotografien und Artefakte mit aktuellen Fotografien den Denkmalwert dieses Baudenkmals und sollte dazu beitragen, zu mindest auf diesem Wege ein Stück der Südzentrale in den Köpfen zu erhalten und zum Nachdenken über den Umgang mit Baudenkmälern anzuregen. Daneben wurden Aquarelle des Wilhelmshavener Marinemalers Uwe Schrader zu deutschen Marineschiffen gezeigt. | |
| 20.03.2004 "Ab in den Frühling!" - Die Nacht der Museen | |
| Unter dem Motto Ab in den Frühling veranstalteten Wilhelmshavener Kultureinrichtungen zum dritten Mal die Nacht der Museen.
Trotz des wenig frühlingshaften Sturmes besuchten etwa 350 Gäste das Deutsche Marinemuseum und genossen bis Mitternacht die maritime Atmosphäre, in der Manfred Kotyrba sie mit Shantys empfing und Horst Blizinski die Kunst des Buddelschiffbaus vorführte. Von besonderem Interesse war für viele die einmalige Gelegenheit, einen virtuellen Rundgang durch die vom Abriss bedrohte Südzentrale zu unternehmen. Sie ist ein Thema der derzeitigen Sonderausstellung im Raum „Prinz Adalbert“. | |
| 28.02.2004 Mitgliederversammlung des Fördervereins | |
| Die jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins fandim OCEANIS am Bontekai statt. Dem alten Vereinsvorstand unter Kapitän zur See a.D. Hans-Georg Nippe, Oberst a.D. Uwe Schrader, Kapitän zur See Volkmar Nitsche und Guido Oeltermann wurde auf seinen Rechenschafts- und Kassenbericht hin Entlastung erteilt, der neue Jahreswirtschaftsplan und Vorhabenplan genehmigt. Der Vorstand wurde im vereinfachten Wahlverfahren wieder gewählt. Auf Antrag des alten und neuen Fördervereinsvorsitzenden ernannte die Mitgliederversammlung Vizeadmiral a.D. Günter Fromm und Konsul Friedrich A. Meyer wegen ihrer Verdienste um das Deutsche Marinemuseum zu Ehrenmitgliedern. Auf besonderes Interesse stießen die Ausführungen des Stiftungsvorsitzenden, Konteradmiral a.D. Dieter Leder, zum Sachstand des Projektes "Musealer Erhalt des Zerstörers MÖLDERS". | |
| 22.01.2004 Vortragsveranstaltung mit Dr. Cord Eberspächer: Deutsche Kanonenbootpolitik in China zwischen Boxeraufstand und Erstem Weltkrieg | |
| Der Vortrag im Rahmen der Reihe "Wilhelmshavener Vorträge zur Marinegeschichte" widmete sich mit dem Thema "Deutsche Kanonenbootpolitik" einem im öffentlichen Gedächtnis bis auf wenige Ausnahmen kaum präsenten Aspekt deutscher Außenpolitik, der - wie die rege Teilnahme und Diskussion zeigten - gleichwohl von breiterem öffentlichen Interesse ist. Im Kaiserreich stellte Kanonbootpolitik eine wichtige Säule der Außenpolitik dar. Voraussichtlich im Mai wird die breit angelegte Dissertation von Dr. Eberspächer zu diesem Thema in der "Kleinen Schriftenreihe zur Militär- und Marinegeschichte" erscheinen | |
| 09.01.2004 Finissage zur Ausstellung "Ringelnatz als Mariner im Krieg 1914-1918". | |
| Auf reges Interesse stieß die Vortragsveranstaltung "Der Künstler Joachim Ringelnatz", mit der die Stiftung die Ausstellung "Ringelnatz als Mariner im Krieg 1914-1918" am 09. Januar beendete. Dr. Friederike Schmidt-Möbus und PD Dr. habil. Frank Möbus referierten vor mehr als 80 Gästen über den Literaten und den Maler Joachim Ringelnatz.
Aus Sicht der Museumsleitung wurde damit ein gelungener Schlusspunkt unter eine gelungene Sonderausstellung gesetzt, die vom 12. Juli 2003 an etwa 65000 Museumsbesucher gesehen hatten und die die weitgehend unbekannten Kriegserlebnisse des Marineangehörigen Hans Bötticher alias Joachim Ringelnatz während des Ersten Weltkrieges zum Gegenstand gehabt hatte. Die Ausstellung wird voraussichtlich ab Oktober 2004 im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow gezeigt werden. Wer sich schon vorher über Ringelnatz informieren will, sei auf das Ringelnatz-Museum in Cuxhaven verwiesen, mit dem das Deutsche Marinemuseum bei der Erstellung der Sonderausstellung kooperiert hatte.
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| 28.11.2003 "Kuttel Daddeldu feiert Weihnachten" - Ein Abend mit Joachim Ringelnatz | |
| Fast siebzig Jahre nach seinem Tod wurde Ringelnatz auf der improvisierten Bühne im Deutschen Marinemuseum wieder lebendig. Der Puppenspieler und Figurenbauer Martin Klingel aus Lübeck trug zur Einstimmung auf die Adventstage Heiteres und Besinnliches aus dem umfangreichen poetischen Werk des Marinedichters vor. Martin Klingel, wie Ringelnatz selbst Sachse und nahe Naumburg an der Saale geboren, gelang es mit seinem selbstgefertigten hölzernen Kompagnon, die skurrile Atmosphäre der von sächsischem Dialekt und maritimem Ambiente geprägten Ringelnatz’schen Bühnenauftritte nachzuempfinden. Wie einst sein Vorbild erheiterte Klingel sein Publikum mit Gedichten des sympathisch-chaotischen Seemannes Kuttel Daddeldu, um gleich darauf leisere Töne anzuschlagen und mit Versen wie „und auf einmal steht es neben Dir“ nachdenklich zu stimmen. Dies war Klingel besonders wichtig, zählt Ringelnatz für ihn doch zu den am meisten verkannten und missverstandenen Dichtern, wie er nach der Vorstellung äußerte. Der Abend endete, wie könnte es anders sein, mit der Weihnachtsfeier des Seemannes Kuttel Daddeldu. | |
| 17.11.2003 Festschrift für Dieter Hartwig vorgestellt | |
| In Anwesenheit des Inspekteurs der Marine wurde am Rande der traditionellen Volkstrauertagsveranstaltung des Deutschen Marinebundes in Kiel eine Festschrift für Dr. Dieter Hartwig vorgestellt. Dr. Hartwig ist beratender Historiker des Deutschen Marinebundes und zeichnet sich für die Konzeption des Deutschen Marinemuseums mit verantwortlich. Die Schrift "Dieter Hartwig - Marinegeschichte und Sicherheitspolitik" ist im Winklerverlag in Bochum im Rahmen der Kleinen Schriftenreihe zur Militär- und Maringeschichte erschienen und wurde von Dr. Jens Graul, Vorstandsmitglied der Stiftung Deutsches Marinemuseum, und Kapitän zur See a.D. Michael Kämpf, Präsident des Deutschen Marinebundes, herausgegeben und ist im Museumsshop erhältlich. | |
| 07. und 08.11.2003 5. Forum Wilhelmshaven: Deutsche Marinen 1956-1965 | |
| Gemeinsam mit der Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte veranstaltete das Deutsche Marinemuseum das 5. Forum Wilhelmshaven. Angesichts der näher rückenden 50. Jubiläen zur Gründung von Bundesmarine und ehemaliger Nationaler Volksmarine widmete es sich der Gründung und dem Aufbau der beiden deutschen Marinen. Es knüpfte damit an die bereits publizierten Ergebnisse des 2. Forums an und konzentrierte sich auf die Zeit bis etwa 1963. Es ist beabsichtigt, die Ergebnisse gemeinsam mit den Ergebnissen des im kommenden Jahr am 05. und 06. November veranstalteten 6. Forums in der "Kleinen Schriftenreihe zur Militär- und Marinegeschichte" zu veröffentlichen. Deren 6. Band "Auslandseinsätze deutscher Kriegsschiffe im Frieden" wurde am Rande der Tagung vorgestellt. | |
| 09.10.2003 Neue Schriftenreihe vorgestellt | |
| Am Rande des Vortrages von HD Dr. Neitzel wurde mit der Publikation des im März von Dr. Michael Epkenhans gehaltenen Vortrages zur Geschichte der Kaiserlichen Marine im Ersten Weltkrieg (s.u.) das erste Heft der Wilhelmshavener Vorträge zur Marinegeschichte veröffentlicht. Der Druck erfolgte mit großzügiger Unterstützung des Verlagshauses Brune-Mettcker. Die Wilhelmshavener Vorträge zur Marinegeschichte werden quartalsweise im Deutschen Marinemuseum veranstaltet und sollen in loser Folge publiziert werden. Die Publikation ist über den Verlag oder im Museumsshop erhältlich. | |
| 09.10.2003 Vortrag von HD Dr. Sönke Neitzel: Deutsche Marineangehörige in britischer Kriegsgefangenschaft. Ein Quellenbericht aus den Akten | |
| HD Dr. Sönke Neitzel trug im Rahmen der Wilhelmshavener Vorträge zur Marinegeschichte anhand britischer Abhörprotokolle zur spannenden Frage vor, inwieweit die nationalsozialistische Ideologisierung und Selbststilisierung der Marineführung bis zum einfachen Marineangehörigen durchgedrungen war. | |
| 04.10.2003 Lange Nacht der Museen | |
| Das Deutsche Marinemuseum beteiligte sich wie schon im Vorjahr an der Nacht der Museen, die im Rahmen des Jade-Weser-Port Cups statt fand. Von 19 bis 24 Uhr hatte das Museum für Nachtschwärmer geöffnet. Neben Hintergründigem zur Geschichte der "Blauen Jungs" und ihrer Marine lag in diesem Jahr natürlich der besondere Schwerpunkt auf Joachim Ringelnatz, dem populären Dichter der Marine, den das Deutsche Marinemuseum in seiner Sonderausstellung aus ungewöhnlicher Perspektive zeigt. Für maritimes Flair sorgten die von Manfred Kotyrba vorgetragenen Shantys. | |
| 17.09.03 Bordempfang des Fördervereins auf der Fregatte BREMEN | |
| Mehr als 200 Gäste waren dem inzwischen schon traditionellen Ruf des Fördervereins an Bord einer der aktiven Fregatten der Deutschen Marine zum Jahresempfang gefolgt. Fregattenkapitän Donker, Kommandant der BREMEN, unterstrich in seinen Grußworten die Bedeutung, die das Deutsche Marinemuseum für die aktive Marine besitzt. Kapitän zur See a.D. Hans-Georg Nippe, Präsident des Fördervereins, bedankte sich bei ihm und seiner Besatzung für die Gastfreundschaft mit einem von Oberst a.D. Uwe Schrader, Vorstandsmitglied des Fördervereins und Marinemaler, eigens angefertigten Bild der Fregatte. | |
| 12.07.2003 Sommerfest des Fördervereins | |
| Bei strahlendem Sommerwetter begrüßte der Fördervereinsvorsitzende Kapitän zur See a.D. Hans-Georg Nippe die Mitglieder des Fördervereins, die dessen Einladung zum Sommerfest gefolgt waren. ex WEILHEIM hatte über die Toppen geflaggt, Livemusik sorgte für stimmungsvolle Atmosphäre, für das leibliche Wohl wurden Wurst und Steaks vom Grill gereicht. | |
| 12.07.2003 Ausstellungseröffnung "Ringelnatz als Mariner im Krieg 1914-1918" | |
| Im Beisein von mehr als 130 geladenen Gästen aus Wilhelmshaven und ganz Niedersachsen wurde am 12. Juli 2003 die Ausstellung "Ringelnatz als Mariner im Krieg 1914-1918" im Deutschen Marinemuseum eröffnet, die gemeinsam vom Deutschen Marinemuseum und der Kunsthistorikerin Friederike Schmidt-Möbus von der Joachim-Ringelnatz-Stiftung erarbeitet wurde.
Nachdem Kammerdirektor Andreas Hesse die Grußworte der Klosterkammer Hannover, des Hauptförderers der Ausstellung überbracht hatte, trug Alexander Nitzberg aus seinem und Ringelnatz' lyrischen Werk vor. Frank Woesthoff, Pressesprecher der Joachim-Ringelnatz-Stiftung führte das Publikum fachlich in die Thematik mit einem Vortrag zur maritimen Biographie des Joachim Ringelnatz ein. Anschließend setzte die Festgesellschaft mit den Barkassen der Stiftung von der OCEANIS, wo der Festakt aus Platzgründen stattgefunden hatte, zum Marinemuseum über. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der im Winkler-Verlag Bochum erschienene gleichnamige Begleitband vorgestellt.
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| 18.05.2003 Internationaler Museumstag | |
| Der Internationale Museumstag stand unter dem Motto "Museen haben Freunde". Halber Eintritt und kostenfreie Führungen luden zum Freundschaftsbesuch an den Südstrand. | |
| 09.-10.05.2003 2. HistoMed "Die Krankheiten der Seefahrer " in Wilhelmshaven | |
| Die 2. HistoMed zur Geschichte der Schifffahrts- und Marinemedizin war gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Schiffahrts- und Marinegeschichte (DGSM), der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie und dem Deutschen Marinemuseum im Hotel Kaiser in Wilhelmshaven veranstaltet worden. Die Federführung lag in den Händen von Herrn Flottenarzt a.D. Dr. Hartmut Nöldeke und Herrn Dr. Hartmut Klüver. Zum Thema "die Krankheiten der Seefahrer" trugen insgesamt neun namhafte und ausgewiesene Referenten, überwiegend Doktoranden von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Schadewaldt, vor. Ihm war die Tagung aus Anlass der Vollendung seines 80. Lebensjahres als Festkolloquium gewidmet worden. Er gilt als der Nestor der maritimen Medizingeschichtsschreibung und ist Mitbegründer der DGSM. Der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Admiralstabsarzt Dr. Karsten Ocker, überreichte ihm auf der Tagung das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold. | |
| 26.04.2003 Tag der Offenen Tür | |
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Am 24.04.1998 öffnete das Deutsche Marinemuseum seine Tore für die Öffentlichkeit. Mehr als 765000 haben unser Haus in den nunmehr fünf Jahren seines Bestehens besucht und ihm überwiegend positive Referenzen ausgestellt. Dies war Anlass genug für das Museumsteam, sich bei seinen Gästen und Förderern mit einem Tag der Offenen Tür zu bedanken. Mit etwa 1500 Besuchern wurde der Tag zum vollen Erfolg. Besonders die ganztägig durch Herrn Horst Krüger und Herrn Helmut Hanke veranstalteten Führungen wurden gerne wahrgenommen, anschließend bestand die Möglichkeit, sich bei Bier und Bratwurst im Freigelände zu entspannen. Den Höhepunkt bildete das Platzkonzert des Marinemusikkorps Nordsee unter Leitung von Herrn Fregattenkapitän Lutz Bammler. | |
| 27.03.2003 Vortrag von Michael Epkenhans: Die kaiserliche Marine im Ersten Weltkrieg | |
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Am 27.03. trug Dr. Michael Epkenhans, Geschäftsführer der Otto-von-Bismarck-Stiftung, im Deutschen Marinemuseum zur Geschichte der Kaiserlichen Marine im Ersten Weltkrieg vor. Mit enormen Anstrengungen war die Hochseeflotte unter Kaiser Wilhelm II. aufgerüstet und unter der Aegide von Alfred von Tirpitz auf den möglichen Kampf mit Großbritannien ausgerichtet worden. Entsprechend hoch waren die Erwartungen von Flotte und Offizierkorps, als der Erste Weltkrieg begann. Doch kam diese Schlachtflotte kaum zum Einsatz, stattdessen gewannen im Verlauf des Krieges vor allem die U-Boote an Bedeutung. Der Einsatz der noch jungen Waffe zog völkerrechtliche Verwicklungen nach sich, die schließlich zum Kriegseintritt der USA mit beitrugen. Der Unmut, der sich besonders auf den tatenlos im Hafen liegenden Großkampfschiffen der Flotte breit machte, kündigte sich bereits 1917 in Gehorsamsverweigerungen an und mündete 1918, als ein letzter Einsatz der Hochseeflotte einen etwaigen Prestigeverlust der Marine wettmachten sollte, in die Revolution. Der Vortrag wurde mit freundlicher Unterstützung des Verlagshauses Brune-Mettcker publiziert und ist beim Verlag oder im Museumsshop für 4,90 € erhältlich. | |
| 13.02.2003 Fliegerabwehrgeschütz ZU-23 für Torpedoschnellboot | |
| Als Leihgabe des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden konnte das DMM ein 23-mm Fliegerabwehrgeschütz ZU-23 (Zwilling) übernehmen und damit einen weiteren Schritt machen auf dem Weg der Wiederherstellung der äußeren Ansicht des gleichfalls geliehenen „Kleinen Torpedoschnellbootes-Projekt 131.423“, das vom September 1976 bis zum Oktober 1989 bei der Volksmarine der ehemaligen DDR in Dienst gehalten worden war. | |
| 19.12.2002 Neue Uniform im Themenbereich "Schiffsgeschichte(n)" | |
| Im Themenbereich „Schiffsgeschichte(n)“ wird die Uniform eines Hauptmanns der Marine-Infanterie der Kaiserlichen Marine im Dienstanzug ausgestellt (mit Waffenrock, langen Hosen, Stiefeletten, Tschako, Schärpe und Marinesäbel). So hätte ein Kompaniechef des II. Seebataillons (II.S.B.) aussehen können, das von April 1889 bis 25.12.1914 in Wilhelmshaven stationiert war. | |
| 03.12.2002 Gemälde von Claus Bergen im Raum "Deutschland" | |
| Im Dezember 2002 konnte das Museum ein Tempera-gemälde des Marinemalers Claus Bergen (1885 – 1964) erwerben (B 93,3 cm x H 58,1 cm), das die Begegnung zweier U-Boote der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg zeigt. Möglicherweise handelt es sich um eine Studie für Claus Bergens Ölgemälde „Begegnung im Atlantik“, das sich im Deutschen Historischen Museum befindet (Größe B 320 cm x H 180 cm). Das Gemälde ist im Raum "Deutschland" ausgestellt. | |
| 27.11.2002 Tagebuch eines Feuermeistersmaaten der kaiserlichen Marine erworben | |
| Für den Themenbereich „Marine im Auslandsdienst“ konnte das Museum das handschriftlich geführte Tagebuch des Feuermeistersmaaten der Deutschen Kaiserlichen Marine, Otto Maechler, erwerben, das er während seiner Borddienstzeit auf der Kreuzerkorvette / Glattdeckskorvette S.M.S. MARIE vom 17. Mai 1883 bis zum 9. Februar 1886 geführt hatte. | |