17.10.2008 - Zuschlag für Erwerb der NORDWIND
Das Deutsche Marinemuseum erhielt den Zuschlag in der Versteigerung des ehemaligen Seemannschaftsschulbootes NORDWIND durch die Verwertungsgesellschaft des Bundes (VEBEG)

Im Dezember 2006 stellte das Seemannschaftsschulboot NORDWIND außer Dienst. Seit 1951 hatte sie dem Grenzschutz See und der Deutschen Marine als Repräsentations- und Ausbildungsschiff gedient.
Seit der Ausstellung bemühte sich das Deutsche Marinemuseum um den Erwerb des Bootes, um einen der letzten noch fahrenden Kriegsfischkutter und das Boot mit der längsten Indiensthaltungszeit aller schwimmenden Einheiten der Deutschen Marine der Nachwelt zu erhalten.
Nachdem der Plan, das Boot auf dem Weg der leihweisen Überlassung über das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden im Herbst diesen Jahres aus haushaltsrechtlichen Gründen endgültig gescheitert war, entschlossen sich die Gremien der Stiftung Deutsches Marinemuseum, den Kauf der NORDWIND anzustreben. Umfangreiche Spendenzusagen Dritter hatten die Abgabe eines Angebotes in der Auktion der VEBEG ermöglicht, in welcher das Museum gestern den Zuschlag erhielt.
Das Museum beabsichtigt, die NORDWIND als Traditionssegler weiterhin in Fahrt zu halten. Die nach der zweijährigen Liegezeit erforderlichen Arbeiten sollen über den kommenden Winter abgeschlossen werden.
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