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Sonderausstellung „Das Segelschulschiff Gorch Fock“ – Führungen und Programme

Im Rahmen unserer aktuellen Sonderausstellung zum Segelschulschiff „Gorch Fock“ bieten wir verschiedene Führungen und auch Programme an, die – sobald […]

Im Rahmen unserer aktuellen Sonderausstellung zum Segelschulschiff „Gorch Fock“ bieten wir verschiedene Führungen und auch Programme an, die – sobald dies die aktuelle Coronaverordnung wieder erlaubt – über die Verwaltung unter 04421-400840 oder info@marinemuseum.de zu buchen sind:

1. Führung durch die Sonderausstellung „Das Segelschulschiff Gorch Fock“

In einer halbstündigen Kurzführung oder in einer ausführlicheren einstündigen Führung durch die aktuelle Sonderausstellung werden allerlei Themen rund um die „Gorch Fock“ behandelt.  So wird ein Überblick über den Aufbau des Großseglers gegeben und die Geschichte der Segelschulschiffe in den deutschen Marinen kurz dargestellt. Fehlen darf hier natürlich nicht die Schiffsbiografie der „Gorch Fock“ selbst und auch der anderen Schiffe der „Gorch Fock“-Klasse sowie die Ziele und Methoden der Ausbildungsinhalte auf dem Segelschulschiff.  Ein weiterer Fokus wird auf die „Gorch Fock“ in der Öffentlichkeit, dem Wandel des Bildes von „Botschafterin in Blau“ zum „Narrenschiff“, der Verwendung der „Gorch Fock“ in der Kunst gelegt. Außerdem wird der  Zugang durch persönliche Erfahrungen und Schilderungen von Kadett*innen an Bord durch deren Logbücher behandelt.

Zielgruppe: alle

Zeitumfang: Kurzführung 30 Minuten oder Führung 60 Min.

2. Wind & Wellen

Die Elemente sind in der Seefahrt von zentraler Bedeutung, was umso mehr auf die Segelschifffahrt zutrifft. Schon beim Stapellauf der „Gorch Fock“ 1958 wird darauf verwiesen, dass dies einer der wichtigsten Gründe für den Bau eines Segelschulschiffes sei: damit angehende Offiziere die Bedeutung von Wind & Wellen erkennen und zu respektieren lernten. In diesem Vermittlungsprogramm wollen wir für unsere kleinen Gäste in einem interaktiven Programm diesen Einfluss von Wind und Wetter spielerisch erkunden. Wie fühlt es sich an, auf einem schwankenden Deck zu stehen? Was passiert, wenn der Wind von vorne, links, hinten oder rechts bläst? Mit kleinen Experimenten entdecken Teilnehmer*innen fundamentale Prinzipien der Segelschifffahrt und erhalten Einblicke in das Leben auf See.

Zielgruppe: Kinder bis 2. Klasse

Zeitumfang: max. 90 Min.

3. Ausstellungsforscher*innen

In diesem Vermittlungsprogramm bietet das Deutsche Marinemuseum eine interaktive Rallye durch die Sonderausstellung an. Nach einer Kurzführung erhalten Teilnehmer*innen verschiedene Rätsel, die in der Ausstellung gelöst werden können. Die Rallye wird durch ein Mitglied des Museumsteams angeleitet, das für Fragen, Tipps und Zusatzinformationen bereitsteht.

Zielgruppe: Kinder, 3.-9. Klasse

Zeitumfang: 90 Min.

4. Blick ins Innere – Das Logbuch als Primärquelle

Das Logbuch ist eine klassische Quelle der maritimen Geschichte. Als Egodokument gibt es Einblicke in die Gedanken der Seemänner und -frauen, die sie verfassen. In diesem Workshop werden Teilnehmer*innen zunächst eine generelle Einführung in die Geschichte der Logbücher erhalten und mit methodischen Zugängen zum quellenkritischen Umgang mit solchen Materialien ausgestattet. Bei einer Führung durch die Sonderausstellung „Das Segelschulschiff Gorch Fock“ wird die Forschungsarbeit des Museums anhand der Logbücher von Kadett*innen an Bord besonders hervorgehoben und der theoretische Unterbau mit seinem praktischen, wissenschaftlichen Nutzen verquickt. Abschließend arbeiten die Teilnehmer*innen selbst mit den Quellen.

Zielgruppe: Schulklassen, ab 8. Klasse

Zeitumfang: 3 Stunden

5. Marine & Medien

Die Medienlandschaft in Deutschland hat sich in den letzten hundert Jahren massiv gewandelt und ist heute wichtiger denn je. 1932 wurde die Presse zum Sprachrohr für öffentliche Trauer, als das Segelschulschiff „Niobe“ in einer plötzlichen Gewitterböe unterging. Sein Nachfolgerschiff, die „Gorch Fock“, ist heute ebenfalls aus diversen Schlagzeilen bekannt, welche ein breites Spektrum von Begeisterung bis Entrüstung abbilden. In diesem Vermittlungsprogramm wird der Wandel der Darstellung der „Gorch Fock“ in der Öffentlichkeit untersucht. Ein Kernmodul der neuen Sonderausstellung wird somit in den Blick gerückt. Wie wurde beispielsweise in den 1960er Jahren über die „Gorch Fock“ berichtet? Und warum? In diesem Programm erkunden Teilnehmer*innen quellenkritisch den historischen Hintergrund von Presseerzeugnissen der Vergangenheit und Gegenwart und lernen somit wichtige Methoden, die auch im Umgang mit aktuellen Medien genutzt werden können. Nach einer Kurzführung durch die Sonderausstellung setzten sich die Teilnehmer*innen intensiv mit solchen Fragen auseinander.

Zielgruppe: Schulklassen ab der 8. Klasse, besonders geeignet für die Oberstufe

Zeitumfang: 4 Stunden

6. Politische Bildung zwischen den Planken

Sie ist das wohl bekannteste Schiff der Deutschen Marine: Die „Gorch Fock“. Doch wer war eigentlich „Gorch Fock“? Was kann uns der sogenannte Dichter der See, sein Leben und Sterben über den Umgang mit Tradition in der Bundeswehr verraten? Ausgehend von der aktuellen Sonderausstellung wird in diesem Workshop die Entstehung und der Wandel der „Gorch Fock“ mit einem Schwerpunkt auf dem Thema Namensgebung in den Blick genommen. Zur Auseinandersetzung mit dieser Thematik bietet das Deutsche Marinemuseum diverse Ansatzpunkte, die nach individueller Absprache zusammengestellt werden. In einer Tour über den Wilhelmshavener Ehrenfriedhof kann die Skagerrakschlacht und das Ende des Ersten Weltkriegs als Schwerpunkt gesetzt werden. Wer den historischen Schwerpunkt eher Richtung heute verschieben möchte, kann zusätzlich zur Namensgebung „Gorch Fock“ den Zerstörer D 186 „Mölders“ und dessen Namensgeber Werner Mölders in das Programm integrieren. Die Wurzeln der „Gorch Fock“ (I) fußen noch in der Reichsmarine, ihre Schwesterschiffe sind zunächst der Kriegsmarine zuzurechnen. Mit dem Stapellauf der neuen „Gorch Fock“ (II) beginnt in der frischgegründeten Bundesmarine eine Schiffsbiografie, die bis in die heutige Zeit hineinreicht. Auf jeden Fall bietet Johann Kinau – der Mann hinter dem Pseudonym „Gorch Fock“ – einen spannenden und abwechslungsreichen Ausgangspunkt für politische Bildung im Marinemuseum.

Zielgruppe: Bundeswehrgruppen

Zeitumfang: individuell abzustimmen

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Museumsschiffe und Freigelände

Technik vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart

zur Ausstellung

Die „Mölders“

134 Meter Länge, 4200 t Verdrängung, 334 Mann Besatzung, 35 Knoten Höchstgeschwindigkeit. Dies sind die beeindruckenden technischen Daten von Deutschlands größtem Museumskriegsschiff, auf dem es vieles zum Alltag und Auftrag der Marine zu entdecken gibt.

Die „Mölders“

U 10

Ursprünglich war U10 für den Einsatz in der Ostsee gebaut worden. Heute liegt es an der Nordsee zur Besichtigung auf dem Trockenen.

U 10

Minenjagdboot „Weilheim“

Das Minenjagdboot „Weilheim“ gehört zur „Lindau“-Klasse und damit zur ersten Bootsklasse, die die junge Bundesmarine nach dem Zweiten Weltkrieg auf deutschen Werften bauen ließ.

Minenjagdboot „Weilheim“

Schnellboot „S71 Gepard“

Seit dem 18. Juni 2016 ist das Deutsche Marinemuseum um eine Attraktion reicher. „S71 Gepard“, das Typboot der letzten von der Deutschen Marine genutzten Schnellbootklasse ist nun als Museumsboot zugänglich.

Schnellboot „S71 Gepard“

Dauerausstellung

Warum meuterten 1918 die Matrosen? Welche Rolle spielte die legendäre Schlüsselmaschine Enigma im Zweiten Weltkrieg? Wozu wurde unsere Marine in den vergangenen 50 Jahren eingesetzt?

zur Ausstellung

Raum 1 – Deutsche Marinen im 19. Jahrhundert

Von der deutschen Reichsflotte bis zum Vorabend des Ersten Weltkriegs

Raum 1 – Deutsche Marinen im 19. Jahrhundert

Raum 2 – Deutsche Marinen im Zeitalter der Weltkriege

Deutsche Marinegeschichte zwischen Julikrise und bedingungsloser Kapitulation

Raum 2 – Deutsche Marinen im Zeitalter der Weltkriege

Raum 3 – Marinen im Bündnis

Von der Gründung der beiden deutschen Nachkriegsmarinen im geteilten Deutschland über die Wiedervereinigung zur Deutschen Marine im Einsatz

Raum 3 – Marinen im Bündnis

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Deutsches Marinemuseum

Südstrand 125
26382 Wilhelmshaven
Tel. 04421 – 40084-0
info@marinemuseum.de

Hunde

Wir bitten um Verständnis, dass das Mitführen von Hunden im Museum nicht gestattet ist.

Unsere Gebührenliste finden Sie als Link im PDF Format hier.

Eintrittspreise

Erwachsene 12,50 EUR
Kinder (6–14 Jahre) 7,00 EUR
Familien (bis zu 3 Kinder) 30,00 EUR
Gruppenpreise auf Anfrage

Öffnungszeiten

1. April bis 31. Oktober täglich 10.00 bis 18.00 Uhr
1. November bis 31. März täglich 10.00 bis 17.00 Uhr
24. Dezember geschlossen

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