Vortrag: Klaus Schroeder M.A. : „Von ‚Imperialisten‘ und ‚Bolschewisten‘. Deutsch-deutsche Feindbilder im Kalten Krieg“

Wie wurden deutsche Soldaten auf beiden Seiten des „Eisernen Vorhangs“ auf einen möglichen Krieg vorbereitet? Welches Bild wurde von der jeweils anderen Seite gezeichnet? Diesen Themen geht Klaus Schroeder, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Marinemuseums, nach.


Termin Details


Während des Ost-Westkonflikts standen sich mit der Bundeswehr und der Nationalen Volksarmee zwei deutsche Streitkräfte an einer der direktesten Kontaktzonen des Kalten Krieges, der innerdeutschen Grenze und der Ostsee, direkt gegenüber.

Ein ausbrechender Krieg hätte unweigerlich den Kampf Deutscher gegen Deutsche bedeutet. Daraus musste die Frage entstehen, wie man die Soldaten auf eine solche Situation vorbereiten könnte. Sowohl in der Gefechtsausbildung als auch in der politischen Bildung beider deutscher Streitkräfte kam der Darstellung des potenziellen Gegners in einem kommenden Krieg eine zentrale Rolle zu. 

Im Vortrag von Klaus Schroeder wird es deshalb um Darstellungen der jeweils „anderen“ Seite und Vermittlungsstrategien im militärischen Dienstalltag gehen. Schroeder stammt aus der Nähe von Kiel. Nach dem Abitur diente er im Fallschirmjägerbataillon 313 in Varel. Studium der Geschichtswissenschaft und Germanistik in Bielefeld und Uppsala/Schweden. Im Anschluss Promotion zu Feindbildern von Bundeswehr und Nationaler Volksarmee in Bielefeld und Eugene, OR/USA. Seit August 2018 war er Wissenschaftlicher Volontär im Deutschen Marinemuseum. Die Neukonzeption des Museums begleitet Schroeder als Wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Der Eintritt zum Vortrag ist wie immer frei.

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Im November 2008 konnte das Deutsche Marinemuseum mit Hilfe seiner Freunde, Förderer und Sponsoren das ehemalige Seemannschaftsschulboot „Nordwind“ der Deutschen Marine erwerben. Seit 2009 ist das Boot mit einer ehrenamtlichen Museumscrew als Traditionssegler unter der Flagge des Deutschen Marinemuseums in Fahrt.


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An Bord unserer Motorbarkasse »FRIEDRICH A. MEYER« können Sie sich zwischen April und Oktober bei einer einstündigen Seefahrt entspannen und auf der Rundfahrt durch den Hafen und durch das Marinearsenal die marinehistorische Seite Wilhelmshavens kennen lernen.


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Besucher des Deutschen Marinemuseums verwöhnt das Museumscafé mit Kaffee, Kuchen, maritimen Snacks und einem schmackhaften Mittagstisch.


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134 Meter Länge, 4200 t Verdrängung, 334 Mann Besatzung, 35 Knoten Höchstgeschwindigkeit. Dies sind die beeindruckenden technischen Daten von Deutschlands größtem Museumskriegsschiff, auf dem es vieles zum Alltag und Auftrag der Marine zu entdecken gibt.

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Das Minenjagdboot „Weilheim“ gehört zur „Lindau“-Klasse und damit zur ersten Bootsklasse, die die junge Bundesmarine nach dem Zweiten Weltkrieg auf deutschen Werften bauen ließ.

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Seit dem 18. Juni 2016 ist das Deutsche Marinemuseum um eine Attraktion reicher. „S71 Gepard“, das Typboot der letzten von der Deutschen Marine genutzten Schnellbootklasse ist nun als Museumsboot zugänglich.

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Warum meuterten 1918 die Matrosen? Welche Rolle spielte die legendäre Schlüsselmaschine Enigma im Zweiten Weltkrieg? Wozu wurde unsere Marine in den vergangenen 50 Jahren eingesetzt?

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Raum 1 – Deutsche Marinen im 19. Jahrhundert

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Raum 2 – Deutsche Marinen im Zeitalter der Weltkriege

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Raum 3 – Marinen im Bündnis

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Gruppenpreise auf Anfrage

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1. April bis 31. Oktober täglich 10.00 bis 18.00 Uhr
1. November bis 31. März täglich 10.00 bis 17.00 Uhr
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