Seminare und Workshops

Erfahren Sie hier mehr über unsere Programme für Schulklassen und Bundeswehrgruppen

Wählen Sie aus unseren ständigen Angeboten und solchen, die im Zusammenhang der laufenden Sonderausstellung stehen. Dauer, inhaltliche Schwerpunkte und Fokus auf die individuelle Zielgruppe sind anpassbar. Nehmen Sie dazu gerne mit uns Kontakt auf. Bei Fragen und Buchungswünschen, wenden Sie sich bitte unter museumspaedagogik@marinemuseum.de oder unter 04421-4008411 an unseren wissenschaftlichen Mitarbeiter Carsten Siegel.

Ständige Angebote

Zu folgenden Themen bietet wir laufend Seminare und Workshops an:
1) Kolonialismus
2) Revolution 1918/19
3) Nationalsozialismus

Anhand dieser Themen bieten wir Veranstaltungen für Schulklassen und Bundeswehrgruppen, sowie im Rahmen der Erwachsenenbildung an. Im Rahmen der politischen Bildung für Bundeswehrgruppen bieten wir ein Programm an, dass sich dem Themenkomplex Tradition- Nationalsozialismus- Bundeswehr widmet.

Wechselndes Angebot

Zu unserer aktuellen Sonderausstellung “Das Segelschulschiff Gorch Fock” bieten wir folgende Seminare und Workshops an:

Wind und Wellen

Die Elemente sind in der Seefahrt von zentraler Bedeutung, was umso mehr auf die Segelschifffahrt zutrifft. Schon beim Stapellauf der „Gorch Fock“ 1958 wird darauf verwiesen, dass dies einer der wichtigsten Gründe für den Bau eines Segelschulschiffes sei: damit angehende Offiziere die Bedeutung von Wind & Wellen erkennen und zu respektieren lernten. In diesem Vermittlungsprogramm wollen wir für unsere kleinen Gäste in einem interaktiven Programm diesen Einfluss von Wind und Wetter spielerisch erkunden. Wie fühlt es sich an, auf einem schwankenden Deck zu stehen? Was passiert, wenn der Wind von vorne, links, hinten oder rechts bläst? Mit kleinen Experimenten entdecken Teilnehmer*innen fundamentale Prinzipien der Segelschifffahrt und erhalten Einblicke in das Leben auf See.

Zielgruppe: Kinder bis 2. Klasse
Zeitumfang: max. 90 Min.

Ausstellungsforscherinnen und -forscher

In diesem Vermittlungsprogramm bietet das Deutsche Marinemuseum eine interaktive Rallye durch die Sonderausstellung an. Nach einer Kurzführung erhalten Teilnehmer*innen verschiedene Rätsel, die in der Ausstellung gelöst werden können. Die Rallye wird durch ein Mitglied des Museumsteams angeleitet, das für Fragen, Tipps und Zusatzinformationen bereitsteht.

Zielgruppe: Kinder, 3.-9. Klasse
Zeitumfang: 90 Min.

Ein Blick ins Innere – Das Logbuch als Primärquelle

Das Logbuch ist eine klassische Quelle der maritimen Geschichte. Als Egodokument gibt es Einblicke in die Gedanken der Seemänner und -frauen, die sie verfassen. In diesem Workshop werden Teilnehmer*innen zunächst eine generelle Einführung in die Geschichte der Logbücher erhalten und mit methodischen Zugängen zum quellenkritischen Umgang mit solchen Materialien ausgestattet. Bei einer Führung durch die Sonderausstellung „Das Segelschulschiff Gorch Fock“ wird die Forschungsarbeit des Museums anhand der Logbücher von Kadett*innen an Bord besonders hervorgehoben und der theoretische Unterbau mit seinem praktischen, wissenschaftlichen Nutzen verquickt. Abschließend arbeiten die Teilnehmer*innen selbst mit den Quellen.

Zielgruppe: Schulklassen, ab 8. Klasse
Zeitumfang: 3 Stunden

Marine & Medien

Die Medienlandschaft in Deutschland hat sich in den letzten hundert Jahren massiv gewandelt und ist heute wichtiger denn je. 1932 wurde die Presse zum Sprachrohr für öffentliche Trauer, als das Segelschulschiff „Niobe“ in einer plötzlichen Gewitterböe unterging. Sein Nachfolgerschiff, die „Gorch Fock“, ist heute ebenfalls aus diversen Schlagzeilen bekannt, welche ein breites Spektrum von Begeisterung bis Entrüstung abbilden. In diesem Vermittlungsprogramm wird der Wandel der Darstellung der „Gorch Fock“ in der Öffentlichkeit untersucht. Ein Kernmodul der neuen Sonderausstellung wird somit in den Blick gerückt. Wie wurde beispielsweise in den 1960er Jahren über die „Gorch Fock“ berichtet? Und warum? In diesem Programm erkunden Teilnehmer*innen quellenkritisch den historischen Hintergrund von Presseerzeugnissen der Vergangenheit und Gegenwart und lernen somit wichtige Methoden, die auch im Umgang mit aktuellen Medien genutzt werden können. Nach einer Kurzführung durch die Sonderausstellung setzten sich die Teilnehmer*innen intensiv mit solchen Fragen auseinander.

Zielgruppe: Schulklassen ab der 8. Klasse, besonders geeignet für die Oberstufe
Zeitumfang: 4 Stunden

Politische Bildung zwischen den Planken

Sie ist das wohl bekannteste Schiff der Deutschen Marine: Die „Gorch Fock“. Doch wer war eigentlich „Gorch Fock“? Was kann uns der sogenannte Dichter der See, sein Leben und Sterben über den Umgang mit Tradition in der Bundeswehr verraten? Ausgehend von der aktuellen Sonderausstellung wird in diesem Workshop die Entstehung und der Wandel der „Gorch Fock“ mit einem Schwerpunkt auf dem Thema Namensgebung in den Blick genommen. Zur Auseinandersetzung mit dieser Thematik bietet das Deutsche Marinemuseum diverse Ansatzpunkte, die nach individueller Absprache zusammengestellt werden. In einer Tour über den Wilhelmshavener Ehrenfriedhof kann die Skagerrakschlacht und das Ende des Ersten Weltkriegs als Schwerpunkt gesetzt werden. Wer den historischen Schwerpunkt eher Richtung heute verschieben möchte, kann zusätzlich zur Namensgebung „Gorch Fock“ den Zerstörer D 186 „Mölders“ und dessen Namensgeber Werner Mölders in das Programm integrieren. Die Wurzeln der „Gorch Fock“ (I) fußen noch in der Reichsmarine, ihre Schwesterschiffe sind zunächst der Kriegsmarine zuzurechnen. Mit dem Stapellauf der neuen „Gorch Fock“ (II) beginnt in der frischgegründeten Bundesmarine eine Schiffsbiografie, die bis in die heutige Zeit hineinreicht. Auf jeden Fall bietet Johann Kinau – der Mann hinter dem Pseudonym „Gorch Fock“ – einen spannenden und abwechslungsreichen Ausgangspunkt für politische Bildung im Marinemuseum.

Zielgruppe: Bundeswehrgruppen
Zeitumfang: individuell abzustimmen

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