Lenkwaffenzerstörer
D 186 „Mölders“

Deutschlands größtes Museumskriegsschiff

134 Meter Länge, 4200 t Verdrängung, 334 Mann Besatzung, 35 Knoten Höchstgeschwindigkeit. Dies sind die beeindruckenden technischen Daten von Deutschlands größtem Museumskriegsschiff, auf dem es vieles zum Alltag und Auftrag der Marine zu entdecken gibt.

„Holt nieder Flagge und Wimpel!“

Als dieses Kommando am 28. Mai 2003 letztmalig an Bord der „Mölders“ erschallte, ging nicht nur die 34-jährige Dienstzeit dieses Schiffes zu Ende. Es ging auch der vorletzte Zerstörer der deutschen Marinegeschichte außer Dienst, mit der Außerdienststellung der „Lütjens“ im Dezember des selben Jahres endete sie gänzlich. Mit diesen Schiffen endete auch die Epoche dampfgetriebener Schiffe in Deutschland. Grund genug für das Deutsche Marinemuseum, sich um den Erhalt des Schiffes zu bemühen. Am 24. Juni 2005 war es soweit: Die „Mölders“ wurde zur Besichtigung im Deutschen Marinemuseum freigegeben.

Der Rundgang an Bord

An Bord erleben Sie auf Ihrem 45minütigen Rundgang, wie die Soldaten im 82-Mann Deck lebten und warum der Genuss von Currywurst und Pommes nicht nur an Land gesundheitsschädlich ist. Aus dem Mund des ersten Kommandanten erfahren Sie, wie es war, das Schiff 1969 vor Kuba zur Einsatzreife zu bringen. Der letzte Kommandant berichtet Ihnen, warum eine Schnellfähre im Mittelmeer als Bedrohung angesehen wurde.

In unserer Videoführung durch die Dauerausstellung des Deutschen Marinemuseums haben wir drei Folgen der Mölders gewidmet:

Lenkwaffenzerstörer D 186 „Mölders“

Deutschlands größtes Museumskriegsschiff

S71 „Gepard“

Von der Ostsee ins Mittelmeer

Küsten-U-Boot U 10

Einsatz in der Ostsee

Minenjagdboot M 1077 „Weilheim“

Scharfer Einsatz im Kalten Krieg

Der Museumshafen

Waffen des Seekriegs

Wilhelmshaven und die Revolution 1918/19

Ein Informationsparcours im Stadtgebiet

Deutsche Marinen im 19. Jahrhundert

Von den Anfängen zur Kaiserlichen Marine

Deutsche Marinen im Zeitalter der Weltkriege

Von der Julikrise 1914 bis zur Kapitulation im Mai 1945

Deutsche Marinen im Bündnis

Der Kalte Krieg und die Zeit nach 1990

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