Ab Freitag, 17. Dezember 2021 gilt in Niedersachsen Warnstufe 2, die die 2G plus-Regel für den Besuch u.a. von Museen vorschreibt!

Bitte beachten Sie, dass der Zutritt ins Marinemuseum nur für vollständig Geimpfte und Genesene bei Vorlage eines gültigen Tests oder eines Boosternachweises möglich ist!

Dazu besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Bitte bringen Sie Ihren Impf- oder Genesenennachweis (dieser maximal 6 Monate alt) sowie Ihren Test- oder Boosternachweis mit und zeigen diese an der Kasse vor.

Kinder von 6-14 Jahren dürfen eine beliebige Textilmaske tragen.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre sind von der Nachweispflicht ausgenommen.

Die Stelle als wissenschaftliche Volontärin/wissenschaftlicher Volontär (m/w/d) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

Die Stiftung Deutsches Marinemuseum ist eine Stiftung privaten Rechts und betreibt das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven. Dieses stellt die Geschichte der deutschen Marinen von 1848 bis zur Gegenwart dar und zählt zu den meistbesuchten Museen Niedersachsens. Derzeit befindet sich das Museum in einem umfangreichen Neukonzeptionsprojekt, welches die Neugestaltung der Dauerausstellung inklusive des Museumshafens und den Neubau eines Museumsdepots beinhaltet.

Ihre Aufgaben:

Unsere Anforderungen:

Wir bieten:

Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis 10. Januar 2022 an:

Stiftung Deutsches Marinemuseum
z. Hd. Dr. Stephan Huck
Südstrand 125
26382 Wilhelmshaven
Oder per Mail an: personal@marinemuseum.de

Eine Rücksendung der Unterlagen erfolgt nur bei Mitsendung eines ausreichend frankierten und adressierten Rückumschlages. Bewerberinnen und Bewerbern, die zu einem Vorstellungsgespräch geladen werden, werden die Fahrtkosten bis zur hälftigen Höhe einer Bahnfahrkarte 2. Klasse erstattet.

„Menschen – Zeiten – Schiffe“, das ist bewährte Motto des Deutschen Marinemuseums. Um sich den Menschen zu nähern, sind persönliche Nachlässe ein wichtiger Quellenbestand.

Ein solcher Nachlass ist dem Deutschen Marinemuseum nun von Dr. Peter Max Gutzwiller geschenkt worden. Es handelt sich um den Nachlass von Vizeadmiral Paul Gottfried Hoffmann (* 20. Juni 1846 in Berlin; † 8. April 1917 in München).

Hoffmann gehörte ab 1884 zum deutschen Flottenverband, der auf Geheiß Otto von Bismarcks damit begann in Westafrika Kolonien einzurichten, zum Nachteil der ansässigen Bevölkerung. Zwei Begebenheiten unterscheiden ihn jedoch von seinen Offizierskameraden, in deren Karriere eine überseeische Verwendung stets wichtiger Baustein war. Gerade mit dem Kommando über die Panzerfregatte „Kaiser“ betraut, war es seine Aufgabe, den frisch gekrönten Kaiser Wilhelm II. im Rahmen seiner Antrittsvisite bei den gekrönten Häuptern Europas zu befördern. Dieser Auftrag brachte ihm den Beinamen „Kutscher des Kaisers“ ein.

Das Ende von Hoffmanns Karriere hatte ebenfalls eng mit dem Kaiser zu tun. Im Herbst 1899 war er als Vizeadmiral zum Chef des I. Geschwaders der Kaiserlichen Marine ernannt worden, dem einzigen in der Heimat stehenden Verband. Doch auch der Bruder des Kaisers, Prinz Heinrich von Preußen, war seit einem Jahr Vizeadmiral, hatte jedoch kein Kommando. Deshalb wurde Hoffmann, wenn auch „in Ehren“ und bei vollen Bezügen, von diesem prestigeträchtigen Posten entfernt und in Pension geschickt. Ein Vorgang, den er selbst nie kommentierte.

Nach einjähriger Planung und Vergabe ist nun ein wichtiger Meilenstein in der Restaurierung des ehemaligen Seemannschaftsschulboots der Marine, der „Nordwind“, erreicht. Nach einer europaweiten Ausschreibung erhielt Ende September die dänische Werft Hvide Sande Shipyard, die sich bereits einen Namen in Restaurierungsprojekten für andere deutsche Schifffahrtsmuseen gemacht hat, den Zuschlag. Gerade noch rechtzeitig vor den Herbststürmen verlegte die ehrenamtliche Crew das Boot am letzten Septemberwochenende von der Jade an den Ringköbingfjord. Dort wird es in den kommenden 18 Monaten grundlegend saniert, um ab April 2023 dem Museum wieder für die erlebnisorientierte Vermittlung von Seemannschaft zur Verfügung zu stehen.

Am 1. Oktober unterzeichneten der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Deutsches Marinemuseum, Konteradmiral a.D. Gottfried Hoch, und Museumsleiter Dr. Stephan Huck im Beisein von Planer Detlev Loell, dessen Büro die Bauaufsicht führen wird, die Verträge.“

Das Bild zeigt: 

Jesper Vejlgaard, Olaf Wunderlich (beide Hvide Sande Shipyard), Detlev Loell (Büro Detlev Loell), Konteradmiral a.D. Gottfried Hoch (Stiftung Deutsches Marinemuseum) und Matthäus Schwaderlapp (Büro Detlev Loell) an Bord der Nordwind am derzeitigen Liegeplatz in Hvide Sande, Dänemark

Foto: Deutsches Marinemuseum / Stephan Huck

Die Sonderausstellung “Das Segelschulschiff Gorch Fock” wird bis zum 24. April 2022 verlängert.

Über 50.000 Besucherinnen und Besucher haben die Sonderausstellung bereits besucht. Aufgrund diseses großen Besucherinteresses hat sich das Deutsche Marinemuseum dafür entschieden, die Sonderausstellung zum Segelschulschiff der Deutschen Marine, der Dreimastbark “Gorch Fock”, bis ins kommende Jahr zu verlängern.

Ein Hinweis in eigener Sache: Die (echte) “Gorch Fock” befindet sich zur Zeit zur Endausrüstung im Wilhelmshavener Marinearsenal. Besichtigungen des Schiffs sind aktuell weder dort, noch im Deutschen Marinemuseum möglich.

Aufgrund der Entwicklung der pandemischen Lagen gilt seit heute die 3G-Regel für den Besuch des Deutschen Marinemuseums. Bitte halten Sie bei Ihrem Besuch einen Nachweis über Ihren vollständigen Impfschutz, eine Genesenenbescheinigung oder einen Nachweis über einen negativen Corona-Test sowie einen amtlichen Lichtbildausweis bereit.

Eine gute Nachricht gibt es jedoch auch: das Küsten-U-Boot “U 10” ist wieder zu Besichtigung freigegeben.

Am Wochenende fand die Mitgliederversammlung des “Fördervereins Deutsches Marinemuseum e.V.” statt.

In den vergangenen Jahren schloss sich daran meist ein Bordempfang auf einer schwimmenden Einheit der Deutschen Marine an. Da dies in diesem Jahr nicht möglich war, hielt der Museumshafen als Veranstaltungsfläche her. Gut 100 Mitglieder des Fördervereins nutzten das Areal, um sich – mit genügend Abstand – über das vergangene Jahr auszutauschen und sich am Grillbuffet zu stärken.

Ein Highlight stellte das Platzkonzert des Marinemusikkorps Wilhelmshavens dar. Passend zur Veröffentlichung der CD “Nordseebilder” spielten 30 Musikerinnen und Musiker der Marine verschiedene Stücke der CD. 50 Exemplare der CD fanden in der Folge direkt neue Besitzerinnen und Besitzer. Sie ist im Museumsshop und hier im Onlineshop verfügbar.

Am gestringen Sonntag erschien auf dem YouTube-Kanal des Deutschen Marinemuseums die letzte Folge der ersten Staffel #ImFokus.

Hier oder unten können Sie sich in kurzen Videos über verschiedene Objekte aus unserer Dauerausstellung und letzten Sonderausstellung informieren.

In der ersten Folge stellt unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Carsten Siegel eine Flugabwehrkanone vor. In einem Drucktopf geschützt lag sie viele Jahrzehnte auf dem Boden der Nordsee und ist jetzt in Raum 2 der Dauerausstellung “Das Zeitalter der Weltkriege” zu sehen.

In der zweiten Folge geht es um die Uniform einer Marinehelferin der Kriegsmarine. Unsere wissenschaftliche Volontärin Suzanne Foxley stellt Ihnen diese spannenden Kleidungsstücke vor und erklärt, welche Schlüsse sich daraus auf die Rolle der Frau im Nationalsozialismus ziehen lassen.

Um den Motor eines Kleinst-U-Bootes vom Typ “Seehund” geht es im dritten Video. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Klaus Schroeder beschreibt die Einsatzrealität an Bord und die technischen Probleme dieser Konstruktion.

In der vierten Folge stellt die stellvertretende Museumsleiterin Nina Nustede das Modell des Marineluftschiffs L 56 (LZ 103) und dessen bewegte Geschichte vor.

In der fünften und letzten Folge ist wieder Carsten Siegel an der Reihe. Es geht um die Seele des Schiffs, also um Schiffsglocken.

Wir freuen uns, dass in diesem Jahr die Lange Nacht der Kultur wieder stattfinden kann – wenn auch in einer abgespeckten Version.

Dauerausstellung, Sonderausstellung “Das Segelschulschiff Gorch Fock” und die Schiffe und Boote sind für Besucherinnen und Besucher geöffnet, Museumsguides stehen für Auskünfte zur Verfügung. Im Museumscafé lässt es ich bei einem Getränk und einer Bratwurst entspannen, für musikalische Unterhaltung sorgt die Band “Der dritte Sektor”. Zudem wird das Außengelände punktuell illuminiert und trägt so zu einem entspannten kulturellen Abend bei.

An diesem Abend wird ein freiwilliger Eintritt erhoben.

Weitere Infos zur Langen Nacht der Kultur light und den beteiligten Institutionen finden Sie hier: Lange Nacht der Kultur | WilhelmsHaven-Sommer (wilhelmshaven-touristik.de) .

Foto: Björn Lübbe

Am 17. Juni 2021 war Dr. Eva Högl, die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, zu Gast im Deutschen Marinemuseum. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des Museums, Konteradmiral a.D. Gottfried Hoch und Museumsleiter Dr. Stephan Huck besuchte sie die aktuelle Sonderausstellung zum Segelschulschiff “Gorch Fock” und informierte sich über den Stand und Planungen der Neukonzeption des Museums.

Haben Sie Fragen ? Wir helfen gern.