Mit einem Festprogramm verabschieden wir am 31. Oktober unser Museumsboot „Weilheim“.
Das Minensuch- und Jagdboot hat der Marine und unserem Museum Jahrzehnte lang treue Dienste geleistet. Nach 67 Jahren im Wasser ist die gesamte hölzerne Struktur der „Weilheim“ jedoch zu stark von Feuchtigkeit durchsetzt und nicht mehr zu retten. Das Boot wird daher ausgemustert.
Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Geschichte der „Weilheim“ Revue passieren lassen und einen Blick in die Zukunft werfen.
Feiern Sie mit uns und nutzen Sie die letzte Chance, an Bord der „Weilheim“ zu gehen!
Der Eintritt ins Museum ist an diesem Tag frei.
Weiter geht es in unserer Vortragsreihe: Am 25. August 2026 um 19.00 Uhr wird Holger Raddatz in unserer neuen Reihe „Achtung, Exponat!“ über bauliche Objekte sprechen, die das Bild der Stadt Wilhelmshaven in besonderem Maße prägen: Luftschutzbunker.
Der Experte für Bunkeranlagen wird aus seiner Privatsammlung das Kartonmodell eines so genannten Truppenmannschaftsbunkers 750 der Kriegsmarine mitbringen. Anhand des Modells im Maßstab 1:72 wird er die Bunkerlandschaft Wilhelmshavens vorstellen: Welche Bunkertypen wurden während des Zweiten Weltkriegs gebaut? Wie verteilten sie sich über die Stadt? Was davon steht noch? Und wie werden die ehemaligen Bunker heute genutzt?
Wilhelmshaven, seinerzeit die Stadt der Kriegsmarine, verfügte zwischen 1939 und 1945 über eine ungewöhnliche Dichte an Luftschutzanlagen. Darunter fielen mindestens 58 bombensichere Anlagen der Kriegsmarine, beispielsweise Truppenmannschaftsbunker. Diese Bunker waren von Emden bis Königsberg standardisiert.
Um 19 Uhr begrüßen wir Sie im Veranstaltungsraum des Deutschen Marinemuseums. Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen! Der Eintritt ist, wie immer, frei.

Holger Raddatz betreut im Deutschen Marinemuseum die Fachbibliothek zur Marinegeschichte. Der gebürtige Wilhelmshavener beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Luftschutzbau im Weser-Ems-Gebiet und darüber hinaus.
Sein Buch „Truppenmannschaftsbunker der Kriegsmarine“ erhalten Sie in unserem Museumsshop!
Der Abendvortrag von Dr. Kerrin Langer am 28. Juli 2026 zum Thema „Meer, Macht und Motoren – Energie und Umwelt in 200 Jahren Marinegeschichte“ muss leider ausfallen. Wir hoffen, den Vortrag zu einem anderen Zeitpunkt nachholen zu können.
Als Ersatz konnten wir Dr. Sebastian Bruns gewinnen, der bereits am Donnerstag, dem 23. Juli im Deutschen Marinemuseum zu Gast sein wird.
In seinem Abendvortrag wird Dr. Sebastian Bruns unter dem Titel „Guardians of the North Atlantic“ die Entwicklung der NATO in den letzten Jahrzehnten analysieren und die aktuellen Herausforderungen diskutieren, vor denen das Nordatlantikbündnis steht.
Der Eintritt ist wie immer frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und angeregte Diskussionen!
Am 23. Juli 2026 laden wir Sie herzlich um 19.00 Uhr zu unserem nächsten Abendvortrag ein. Dr. Sebastian Bruns wird die maritime Entwicklung der NATO in den letzten vier Jahrzehnten beleuchten. Der international renommierte Marinestrategie-Experte ist Fellow der Royal Swedish Society of Naval Sciences (KÖMS) Stockholm. Er lebt und arbeitet in Kiel.
Angesichts des fortwährenden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und den Westen und wegen aufflammender Konfliktherde weltweit erlebt die NATO zurzeit eine „maritime Renaissance“. Nach Jahrzehnten schrumpfender Budgets und niedrig- wie mittelintensiver Aufgaben steht das Bündnis am Beginn der Revitalisierung seiner maritimen Fähigkeiten, die mehr denn je gefragt sind.
In seinem Vortrag geht Dr. Sebastian Bruns der Frage nach, wo der Nordatlantikpakt, der ja immerhin ein großes Seegebiet im Namen führt, im Jahr 2026 steht. Wie hat sich die Allianz seit Ende des Kalten Krieges maritim aufgestellt? Und wohin führten See- und Irr-Wege der Mitgliedstaaten?
Der Vortrag findet ausnahmsweise am Donnerstag statt. Um 19 Uhr begrüßen wir Sie im Veranstaltungsraum des Deutschen Marinemuseums. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen über die NATO ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.
Der Vortrag von Dr. Kerrin Langer am 28. Juli muss leider ausfallen.
Am 30. Juni 2026 laden wir Sie herzlich um 19.00 Uhr zu einem Vortrag von Dr. Christian Jentzsch ein. Der studierte Historiker arbeitet lange Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projektbereich Einsatzgeschichte des Forschungsbereichs Einsatz im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und ist nun als Referent im Bundesministerium für Verteidigung beschäftigt.
Dr. Christian Jentzsch wird ausgehend vom Kriegsbild der NATO und der Bundeswehr darstellen, welche Rolle die Bundesmarine am Ende des Kalten Krieges in den Verteidigungsplanungen der Allianz spielte. Anhand der konzeptionellen und operativen Dokumente rekonstruiert er sowohl die Vorstellungen zur Verteidigung der Ostsee und zeigt gleichzeitig Probleme auf, mit denen die Marine in jenen Jahren zu kämpfen hatte. Das Motto lautete damals „Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen!“.
Parallel zum Fokus auf die Abwehr des gefürchteten Amphibischen Landungsverbands des Warschauer Pakts bahnten sich schon neue Einsatzgebiete an, die aber nur von wenigen Beobachtern als zukunftsweisend erkannt wurden. Diese wurden durch einen Wandel im US-amerikanischen Agieren gegen die Sowjetunion befördert.
Wir freuen uns darauf, Sie im Veranstaltungsraum des Deutschem Marinemuseums begrüßen zu dürfen.