40 Männer und Frauen haben tatkräftig beim großen PönEx “Mölders” Mitte Mai bei die Pflege und Instandhaltung des ehemaligen Zerstörers geholfen und eine Woche lang ordentlich Rost geklopft, gepönt und Reparaturen vorgenommen. Insbesondere hat es uns grfreut (und auch wenig überrascht), dass Katja und Niko Stacherl, die ein paar Tage zuvor am 6. Mai geheiratet haben, mit dabei waren und damit ihre Flitterwochen bei uns verbracht haben!

(c) Deutsches Marinemuseum, Bernd Rahlf

Wir wünschen dem frisch getrauten Ehepaar alles Gute, Gesundheit und viele weitere PönExe für die Zukunft!

Heute fand die vorläufige Übergabe der Spenden statt, zu der die Stadt Schortens zugunsten der polnischen Partnerstadt Pieszyce aufgerufen hat.

Dort kommen weiterhin ukrainische Flüchtlinge an. Daher läuft auch die Spendenaktion der Stadt weiter, zu der auch der Förderverein des Deutschen Marinemuseums aufgerufen hatte.

Weitere Informationen sowie die Kontonummer für weitere Spenden finden Sie in der heutigen Pressemitteilung der Stadt Schortens.

Am 3. April 2022 fallen die Corona-Regelungen weg, die bisher den Zugang u.a. zu unserem Museum regelten.

Dazu gehört auch die Maskenpflicht. Zu Ihrem Schutz, zum Schutz anderer Besucherinnen und Besucher und dem Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums bitten wir dennoch um das Tragen von Schutzmasken.

Wie sehr Masken vor einer Infektion schützen, sehen Sie hier:

Zum Abschluss der zweiten Staffel #ImFokus geht es um den Urahn deutscher Zerstörer, den Torpedoboot-Zerstörer des Typs B97. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Carsten Siegel stellt das Boot anhand eines detailreichen Modells vor.

Krieg, Gewalt, Flucht und Vertreibung sind Themen, mit denen sich das Deutsche Marinemuseum intensiv auseinandersetzt und diese einem breiten Publikum anhand von Ausstellungen und Veranstaltungen vermittelt. Dabei beschäftigt sich das Museum nicht nur mit vergangenen Konflikten, sondern auch mit den aktuellen Geschehnissen. Wir verfolgen die derzeitige Situation in der Ukraine mit Besorgnis und sind betroffen über die menschlichen Schicksale. Wir empfinden tiefes Mitgefühl mit der ukrainischen Bevölkerung.

Zusammen mit unserem Förderverein Marinemuseum e.V. wollen auch wir unseren Beitrag leisten, die Not ein wenig zu lindern. Der Förderverein ruft zu einer Spendenkation unter den Mitgliedern auf, um die flüchtende ukrainische Bevölkerung zu unterstützen. Konkret sollen die Spenden an die polnische Stadt Pieszyce, Partnerstadt von Wilhelmshavens Nachbarstadt Schortens, und deren Einsatz in der Flüchtlingshilfe gehen. In einer Jugendherberge werden hier Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen und erstversorgt. Unser Fördervereinsvorsitzender Kapitän zur See a.D. Günter Steinberg engagiert sich ebenso wie der frühere Marineattaché in Polen, Kapitän zur See a.D. Hartmut Spieker, seit Jahren in der Schortenser Flüchtlingshilfe und bei den Integrationslotsen. Die relativ kleine Stadt Pieszyce mit ca. 10.000 Einwohnern kann die Herausforderung der Unterstützung der Geflüchteten aus der Ukraine nicht alleine meistern und benötigt hier Beihilfe. Hierzu würden der Förderverein und das Marinemuseum gerne beitragen und so den geflüchteten Menschen, die fast alles verloren haben und ggf. traumatisiert sind, schnellstmöglich helfen.

Wer helfen möchte, kann eine Spende auf eines der von der Stadt Schortens eingerichteten Spendenkonten überweisen:

Volksbank Jever eG – IBAN DE98 2826 2254 0210 1016 87

Oldenburgische Landesbank AG  – IBAN DE41 2802 0050 9383 1360 00

Landessparkasse zu Oldenburg  – IBAN DE06 2805 0100 0055 4807 43

Stichwort: „DMM – Spende Ukraine/Partnerstadt Pieszyce“

Wer anschließend eine Spendenbescheinigung haben möchte, muss bitte unter dem Verwendungszweck auch Name und Anschrift angeben, damit eine entsprechende Ausstellung und Zusendung erfolgen kann.

Eine entsprechende Pressemitteilung findet sich hier.

Das Foto der Stadt Pieszyce gibt Aufschluss über deren ländliche Struktur, so dass man den „Kraftakt“ erahnen kann, den die Stadtverwaltung und die Einwohner jetzt stemmen müssen.

Zur Lage in Pieszyce äußerte sich die Bürgermeisterin des Ortes Dorota Konieczna-Enozel (Transkription unten).

Die Transkription des Videos findet sich hier.

In der neuen Folge unserer Serie #ImFokus stellt unsere Sammlungsleiterin Nina Nustede den Schleudersitz MK GQ-7 der Firma Martin Baker vor. Verbaut waren diese Sitze unter anderem in den Starfightern der Marineflieger.

Ab sofort gilt im Museum die 3G-Regel.

Am gestrigen Sonntag haben wir auf unserem YouTube-Kanal eine neue Folge #ImFokus veröffentlicht. Es geht um den Umgang mit der atomaren Bedrohung im Ost-West-Konflikt. Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine leider ein Thema mit aktuellem Bezug.

Mit Ausstrahlungsbeginn erreichen uns Anfragen, ob wir unser neuestes Video #ImFokus anlassbezogen zur Erhöhung der Bereitschaft der russischen Atomwaffen produziert hätten. Die Antwort ist nein. Von Planung, über inhaltliche Vorbereitung, Dreh und Schnitt bis zur Premiere vergehen manchmal Monate. (Im Video sieht man beispielsweise grüne Blätter an den Bäumen) Hinzu kommt: YouTube-Videos sind uns eine Herzensangelegenheit, allerdings nicht die einzige Aufgabe des Wissenschaftsteams. Der zeitliche Zusammenfall von Premiere und der Entwicklung in Russland ist daher ein Zufall, der allerdings zeigt, dass sich Ergebnisse musealer Arbeit eng am Zeitgeschehen bewegen können.

Ab heute gilt für den Museumsbesuch die 2G-Regel.

In der zweiten Folge der zweiten Staffel #ImFokus stellt unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Klaus Schroeder das Radio “Radione R2” vor.

Es geht um die Anwendungsgebiete an Bord von Flugzeugen, Panzern aber vor allem auf U-Booten. Auch die literarische Verarbeitung in Lothar-Günther Buchheims Roman “Das Boot” kommt zur Sprache.

Haben Sie Fragen ? Wir helfen gern.