Aufgrund der Entwicklung der pandemischen Lagen gilt seit heute die 3G-Regel für den Besuch des Deutschen Marinemuseums. Bitte halten Sie bei Ihrem Besuch einen Nachweis über Ihren vollständigen Impfschutz, eine Genesenenbescheinigung oder einen Nachweis über einen negativen Corona-Test sowie einen amtlichen Lichtbildausweis bereit.

Eine gute Nachricht gibt es jedoch auch: das Küsten-U-Boot “U 10” ist wieder zu Besichtigung freigegeben.

Am Wochenende fand die Mitgliederversammlung des “Fördervereins Deutsches Marinemuseum e.V.” statt.

In den vergangenen Jahren schloss sich daran meist ein Bordempfang auf einer schwimmenden Einheit der Deutschen Marine an. Da dies in diesem Jahr nicht möglich war, hielt der Museumshafen als Veranstaltungsfläche her. Gut 100 Mitglieder des Fördervereins nutzten das Areal, um sich – mit genügend Abstand – über das vergangene Jahr auszutauschen und sich am Grillbuffet zu stärken.

Ein Highlight stellte das Platzkonzert des Marinemusikkorps Wilhelmshavens dar. Passend zur Veröffentlichung der CD “Nordseebilder” spielten 30 Musikerinnen und Musiker der Marine verschiedene Stücke der CD. 50 Exemplare der CD fanden in der Folge direkt neue Besitzerinnen und Besitzer. Sie ist im Museumsshop und hier im Onlineshop verfügbar.

Die CD mit dem schönen Titel “Nordseebilder”, die das Marinemusikkorps Wilhelmshaven in Kooperation mit dem Deutschen Marinemuseum produziert hat, gibt es ab sofort sowohl in unserem Museumsshop als auch in unserem Onlineshop zu kaufen. Darauf befinden sich Songs wie “Nordlichter” mit Kaya Laß, “Hands Across the Sea” oder auch der Sea Shanty “Wellermann”.

Große Aufregung im Deutschen Marinemuseum am Sonnabend Nachmittag. Besucher meldeten den Kassenkräften des Museums, dass ein kleiner Seehund, mit einer Aalreuse um Kopf und Körper gewickelt, völlig ermattet und fast bewegungslos auf einem Schwimmponton neben der „Weilheim“ liegt. Besucher scharten sich um die Fundstelle und konnten durch die Museumskräfte nur schwer davon abgehalten werden, den wackligen Ponton zu betreten, um das Tier aus dieser Umklammerung zu befreien.

Es wurde die Feuerwehr zu Hilfe gerufen und 2 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr WHV betraten umsichtig den Ponton und befreiten den Seehund mit einem schnell Griff von seiner Umfesselung, bevor er wieder im Wasser verschwand.

Sichtlich erfreut über diesen Erfolg berichteten sie, dass sie schon seit Tagen nach Hinweisen aus der Bevölkerung diesen Seehund suchten, unter anderem auch mit einen Boot. Nun ist es durch den besonnen Einsatz der Feuerwehr geglückt, das Tier von dieser Fessel zu befreien. Die Erleichterung aller Beteiligten war merklich spürbar. Dank den Feuerwehrleuten für ihr  schnelles tierliebes Handeln.

Daniel Hirschmann hat im April 2016 als Volontär im Deutschen Marinemuseum begonnen und war anschließend als Wissenschaftlicher Mitarbeiter unter anderem für ein befristetes Projekt im Rahmen des diesjährigen Stadtjubiläums weiter beschäftigt worden.

Neben der Mitarbeit an den Ausstellungsprojekten in dieser Zeit hat er die Museumspädagogik geleitet.

Daniel Hirschmann war eine große Bereicherung für unser Team. Für seine neuen Aufgaben wünschen wir ihm alles erdenkliche Gute.

Aus Anlass des Wilhelmshaven Sailing Cups besuchte die Trachtenkapelle aus Isny im Allgäu Wilhelmshaven. Vom Oberdeck der “Mölders” aus begrüßte sie die nach der Regatta einlaufenden Segler, darunter auch die “Nordwind” des Deutschen Marinemuseums .

Auf 100 Jahre Firmengeschichte kann die Firma Metallbau Eiben nunmehr zurückblicken. Im Sommer wurde das Ereignis groß gefeiert und die Gäste zu Spenden für einen guten Zweck aufgefordert.

3.970 EUR waren zusammen gekommen und von der Firma auf 5.000 EUR aufgerundet worden. Erfreut nahm Museumsleiter Dr. Stephan Huck für das Deutsche Marinemuseum eine Spende von 3.000 EUR entgegen, mit 2.000 EUR wurde die Arbeit der DLRG unterstützt.

Regionalität und Verbundenheit mit dem Wasser waren die Kriterien, die die Firma bei der Auswahl der Begünstigten leiteten.

Das Deutsche Marinemuseum sagt herzlichen Dank und wünscht der Firma Eiben Metallbau auch weiterhin wohl gefüllte Auftragsbücher.

Aus der Hand des ehemaligen Vereinsvorsitzenden Lutz Meyer und seines Nachfolgers Horst Michael Sturmhöwel erhielt Museumsleiter Dr. Stephan Huck am 7. August 2019 einen Scheck über 500,- EUR.

Übergeben wurde er vor dem Modell des Schulschiffes, das das Deutsche Marinemuseum im Raum “Marinen im Bündnis” ausstellt. Es erinnert damit an die Fahrenszeit des Schulschiffes zwischen 1963 und 1989.

Das Museum sagt herzlichen Dank und wird sich weiterhin darum bemühen, dass an das Schulschiff erinnert wird.

“Flippern gegen den Untergang”. Unter diesem Motto waren die Gäste der Sonderausstellung “Moritz Götze: Scapa Flow” aufgefordert, mit einem Flipper die Ausstellungsinstallation zu bedienen. Die Erlöse aus dieser Aktion übergab Museumsleiter Dr. Stephan Huck Erwin Clausen, dem Vormann des in Wilhelmshaven stationierten Rettungsbootes “Peter Habig” der DGzRS.

Die gemeinsam gesprochenen Worte “We will remember them” und das anschließende Hornsignal “The last post” sind fester Bestandteil des Gefallenengedenkens in Großbritannien.

Am 21. Juni 2019 waren sie während eines gemeinsamen deutsch-britischen Gottesdienstes auf dem Soldatenfriedhof von Lyness zu hören, auf dem jene deutschen Soldaten ihre letzte Ruhe gefunden haben, die während der Selbstversenkung der Kaiserlichen Hochseeflotte ums Leben gekommen sind. Es ist derselbe Soldatenfriedhof, auf dem auch die britischen Gefallenen der Skagerrakschlacht ruhen, die an Bord der Schiffe der Grand Fleet im Juni 1916 aus der Schlacht zurückkehrten.

Gräber deutscher Soldaten auf dem Soldatenfriedhof von Lyness

Die Deutsche Marine hatte zur Gedenkveranstaltung auf Einladung des Orkney Council eine Delegation unter der Führung von Flottillenadmiral Stephan Haisch entsandt, der neben dem Marineattaché Kapitän zur See Matthias Schmidt auch der evangelische Marinedekan Christoph Sommer, ein Bläserquintett und eine Tauchergruppe sowie Offiziersanwärter der Marineschule angehörten. Auch der Präsident des Kuratoriums der Stiftung Deutsches Marinemuseum und Leitende Wissenschaftler des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Professor Dr. Michael Epkenhans und Museumsleiter Dr. Stephan Huck und begleiteten die Gruppe.

Die Selbstversenkung der Hochseeflotte, mit der der Befehlshaber des deutschen Internierungsverbandes Admiral Ludwig von Reuter hatte verhindern wollen, dass die Flotte im Falle der Nichtunterzeichnung des Versailler Vertrages in britische Hände fiele, und zugleich ihre durch die Revolution in seinen Augen befleckte Ehre hatte retten wollen, wurde seinerzeit von einer Schülergruppe an Bord des Ausflugdampfers “Flying Kestrel” beobachtet, während sich der britische Bewachungsverband unter dem Kommando von Admiral Sir Sydney Fremantle just an diesem Tag in See befand.

Gedenken in Scapa Flow über dem Wrack der “Dresden”. An Bord des im Bild links abgebildeten Schiffes befand sich die Glocke der “SMS Von der Tann”, die Punkt 11.00 h während der Gedenkzeremonie geschlagen wurde

Der Veranstaltung wohnten daher neben Nachfahren von Reuters sowie Fremantles und Jellicoes auch Nachfahren eben jener Schülerinnen und Schüler bei. Insbesondere Nicholas Jellicoe, der zeitgerecht zur Gedenkveranstaltung zwei Bücher über die Selbstversenkung verfasst hat, hatte sich wie schon 2016 zum Gedenken an den 100. Jahrestag der Skagerrak maßgeblich in die Organisation der Veranstaltung eingebracht und unter anderem veranlasst, dass die Glocke des Großen Kreuzers “Von der Tann” zu dieser Veranstaltung noch einmal von ihrer heutigen Heimat Laboe zurück nach Scapa gereist war. Pünktlich um 11.00 Uhr, auf die Minute 100 Jahre nach dem Beginn der Selbstversenkung, wurde sie über dem Wrack der “Dresden” zum Gedenken geschlagen. Anschließend tauchten deutsche und britische Taucher zum Wrack hinab und brachten dort Gedenkkränze an, während an Deck die Namen der Toten verlesen und eine Schweigeminute abgehalten wurde.

Fünf Jahre hat sich das Deutsche Marinemuseum im Rahmen der Erinnerung an die 100. Jahrestage des Ersten Weltkrieges der Auseinandersetzung mit dieser für die deutsche Marinegeschichte so wichtigen Epoche gewidmet. Zuletzt mit der Sonderausstellung “Scapa Flow” des Hallenser Künstlers Moritz Götze, der ebenfalls mit auf die Orkneys gereist war. Für Museumsleiter Dr. Stephan Huck, der in diesen Jahren zahlreiche Kontakte nach Großbritannien geknüpft hat, war es daher ein in mehrfacher Hinsicht emotionales Erlebnis, dieser würdigen Gedenkveranstaltung an die letzten deutschen Gefallenen des Ersten Weltkrieges bewohnen zu dürfen.

Der Tenor des Totengedenkens und der zahlreichen weiteren Gedenkveranstaltungen auf den Orkneys – wo das Ereignis anders als in Deutschland tief im Kollektiven Gedächtnis verankert ist – war auf deutscher und britischer Seite einhellig: Es ist ein großes Privileg der heutigen Zeit, dass aus der Feindschaft, die beide Nationen in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts trennte, eine feste und stabile Freundschaft geworden ist. Sie gilt es zu bewahren. Die letzten Toten des Ersten Weltkriegs erinnern uns noch einmal daran, dass dies nicht selbstverständlich ist.

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