Fast zweihundert Gäste, darunter zahlreiche ehemalige Besatzungsangehörige, feierten am 20. September den 50. Jahrestag der Indienststellung des Lenkwaffenzerstörer “Mölders” im Deutschen Marinemuseum, die für diesen Zweck den großen Flaggenschmuck angelegt hatte.

Musikalisch umrahmt vom Blasorchester Friesland ließen der Stiftungsvorsitzende, Konteradmiral a.D. Gottfried Hoch, der Sprecher der Bordgemeinschaft, Gerd-M. Wilwert, Sammlungsleiterin Nina Nustede und Außerdienststellungskommandant Kapitän zur See Michael Gemein die Geschichte der “Mölders” und ihre Bedeutung für das Museum, in dem sie nun schon 14 Jahre zu besichtigen ist, Revue passieren.

Zuvor hatte die Bordgemeinschaft bei durchwachsenem Wetter im so genannten Pön-Ex erneut Hand angelegt, um das Schiff in präsentablen Zustand zu versetzen und fit für die anstehende dunkele Jahreszeit zu machen.

Das Museum sagt B-Z und ein herzliches Dankeschön für die langjährige Treue der Helferinnen und Helfer!

PönEx, dieser Begriff ist zusammengesetzt aus dem plattdeutschen Wort “pönen” für malen und der Abkürzung “Ex” für Exercise, also einer Übung.

Diese Arbeitseinsätze werden durch ehrenamtliche Helfer durchgeführt. Bei der PönEx-Crew der “Mölders” handelt es sich im Kern um die Erstbesatzung des Schiffes, die durch ehemalige Besatzungsangehörige der Schwesterschiffe “Lütjens” und “Rommel”, sowie Ehefrauen und Partnerinnen ergänzt wird. Das Deutsche Marinemuseum dankt seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Ohne deren unermüdlichen Einsatz könnten wir den Erhalt der “Mölders” nicht stemmen. Wir sehen uns im Herbst zum ‚kleinen‘ PönEx “Mölders” und am 20. September zum 50. Geburtstag des Schiffes.

Alle Jahre wieder im Mai steht das Pön-Ex an. Die Frühjahrsputz- und Instandsetzungswoche durch die ehrenamtliche HelferInnen des Museums, darunter zahlreiche Angehörige der Erstbesatzung, die das Achiff 1969 in Dienst stellten.

Dieses Jahr steht zudem ein Neuanstrich für die Schornsteine des Schiffes an. Hierzu werden sie beginnend mit dem 24.4.2017 durch die Firma Nietiedt eingerüstet. Das Schiff kann auch während der Arbeiten besichtigt werden, allerdings können zeitweilig geringfügige Rundfangseinschränkungen und -änderungen auf Sie zukommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die „Mölders“ lässt wieder ihren altbewährten Charme als Drehort spielen: nachdem der Zerstörer bereits als Kulisse in Musikvideos diente oder einer Gruppe Rollenspieler zu politischen Bildungszwecken zur Verfügung stand ist das Schiff nun Schauplatz einer romantischen Komödie der holländischen Produktionsfirma IJswater Films. Bis zum 7. April wird sie dementsprechend teilweise nur eingeschränkt begehbar sein und an folgenden Tagen für Besucher gänzlich gesperrt werden:

23. März
24. März
27.-30. März
3. April
5.-7. April

Ehrenamtlichen Enthusiasten der so genannten MÖLDERS-PönEx-Crew um Obermaat a.D. Peter Serke pflegen den Lenkwaffenzerstörer D186 MÖLDERS schon seit Jahren. Dies Jahr haben sie ihm bei bestem Wetter einen frischen Anstrich verpasst. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr kamen die ehemaligen Zerstörerfahrer in dieser Woche aus allen Ecken Deutschlands zum sogenannten „kleinen“ PönEx im Deutschen Marinemuseum zusammen, um sich des größten schwimmenden Museumskriegsschiffs Deutschlands anzunehmen und einen wichtigen Beitrag zu dessen Erhalt zu leisten.
Pünktlich zum LichterMeer am Südstrand vom 23.-25. September, für das auch das Außengelände des Deutschen Marinemuseums geöffnet sein wird, erstrahlt dank dem Einsatz der PönEx-Crew das Oberdeck der MÖLDERS im neuen Glanz!

Das Deutsche Marinemuseum bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern des „kleinen“ PönEx!

Alle Jahre wieder treffen sie sich aufs Neue im Mai oder Juni, um ihr ehemaliges Schiff zu warten und zu pflegen: die Angehörigen des sogenannten Pön-Ex rund um die Erstbesatzung des Zerstörers “Mölders”. Auch in diesem Jahr hämmerten und pönten die fleißigen Helfer unter der Koordination von Obermaat a.D. Peter Serke und unterstützten das Deutsche Marinemuseum vom 6. bis zum 11. Juni 2016 tatkräftig bei der Pflege ihres Schiffes. Das Deutsche Marinemuseum sagt herzlichen Dank und BZ!

Haben Sie Fragen ? Wir helfen gern.