Im ersten Quartal 2027 verlässt unser Flaggschiff, die „Mölders“, vorübergehend seinen angestammten Platz in unserem Museumshafen: Per Schlepper geht es zum Interimsliegeplatz im Großen Hafen. Dort erwartet die „Mölders“ ab Frühjahr 2027 ihre Besucherinnen und Besucher in Premiumlage am Bontekai.
Auf der „Mölders“ gab es letzte Woche daher genug zu tun. Die Kameraden und Kameradinnen von der PönEx-Crew des Zerstörers waren wieder aus ganz Deutschland angereist, um das Schiff für den Umzug fit zu machen.
Von Reinigungs- und Polierarbeiten über Schleifen und Streichen bis hin zu Reparaturen und dem Ersatz von fehlenden Teilen wurde an vielen Stellen Hand angelegt. Auf den Oberdecks wurden an stellenweise der Bodenbelag ausgebessert. Beschädigte Stellen wurden herausgetrennt, bearbeitet und anschließend neu aufgebaut und beschichtet.
Auch auf der Brücke wurde tatkräftig gearbeitet. Die Armaturen wurden aufgearbeitet und poliert. Die Brücke erstrahlt nun wieder in altem Glanz!
Während der Arbeiten nahm sich die PönEx-Crew immer wieder Zeit für die Besucher:innen. Fragen rund um die „Mölders“, die Arbeiten an Bord und die Geschichte des Schiffes wurden fachkundig beantwortet. Die Museumsgäste gewannen spannende Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart des Lenkwaffenzerstörers.
Mit ihrem regelmäßigen Einsatz trägt die PönEx-Crew dazu bei, dass wir die „Mölders“ als Museumsschiff erhalten können und der Zerstörer der Bundesmarine für unsere Besucher:innen zugänglich und erlebbar bleibt.
Tausend Dank an die Crew für den Einsatz auf der „Mölders“!
Noch bis Jahresende können Sie die „Mölders“ bei uns im Museumshafen erkunden. Anfang nächsten Jahres wird der Zerstörer in den Großen Hafen geschleppt. Dort können Sie unser Museumsflaggschiff dann am Bontekai besichtigen.
Ab Frühjahr 2027 präsentiert sich das Deutsche Marinemuseum vorübergehend an zwei maritimen Standorten in Wilhelmshaven:
Südstrand: Am gewohnten Ort empfangen das U-Boot „U 10″ und die Dauerausstellung „Menschen – Zeiten – Schiffe“ weiterhin Besucherinnen und Besucher.
Bontekai: Hier hat der Zerstörer „Mölders“ künftig seinen Interimsliegeplatz und lädt zur Besichtigung ein. Im angrenzenden Küstenmuseum Wilhelmshaven kann die Sonderausstellung „Aufgetaucht!“ erkundet werden. Die Schau gibt einen Vorgeschmack auf die neue Dauerausstellung, die voraussichtlich 2029 im modernisierten Marinemuseum eröffnen wird und informiert zugleich über die laufenden Baumaßnahmen.
Der große Umbau: Was hinter den Kulissen passiert
Mit eingeworbenen Fördergeldern des Bundes startet das Deutsche Marinemuseum in eine umfassende Erweiterung und Modernisierung, die voraussichtlich bis 2030 abgeschlossen sein soll. Geplant sind:
Erste Schritte stehen bevor
Bevor Bagger und Baugerät anrücken können, muss zunächst Platz geschaffen werden:
Anfang 2027 werden das Flaggschiffschiff des Museums, die „Mölders“, und das Schnellboot „Gepard“ vom Verbindungshafen in den Großen Hafen geschleppt und machen am Bontekai fest.
Bereits Ende Oktober 2026 wird das Minenjagdboot „Weilheim“ außer Dienst gestellt. Nach 35 Dienstjahren in der Marine und 28 Jahren als beliebtes Museumsboot ist das Holz von Rumpf und Aufbauten zu morsch, um erhalten zu werden. Mit einem Festprogramm unter dem Motto „Farewell, ‚Weilheim‘!“ wird das Minenjagdboot am 31. Oktober 2026 im Museumshafen feierlich und mit der ihm gebührenden Würdigung verabschiedet.

Letzte Woche war unsere PönEx-Crew von der Marinekameradschaft Weilheim in Oberbayern fünf Tage lang an Bord unseres gleichnamigen Minenjagdbootes im Einsatz. Der letzte Arbeitseinsatz vor der anstehenden Aussonderung der „Weilheim“ Ende Oktober dieses Jahres widmete sich der Aufgabe, das Boot für den Rest der Saison noch einmal schön zu machen. Die Crew setzte vor allem Teile instand, die in die Sammlung des Marinemuseums aufgenommen und so für die Nachwelt erhalten werden sollen.
Die PAP-Drohnen, die einst der Minenjagd dienten, wurden von den Kameraden aus Weilheim abmontiert, mit dem Hochdruckreiniger gründlich gereinigt und anschließend in strahlendem Verkehrsgelb gestrichen. Die zugehörigen Halterungen wurden ebenfalls aufgearbeitet. Kleinere Reparaturen wurden beispielsweise an einer Holztreppe vorgenommen, um die Sicherheit der Gäste beim Rundgang über das Boot zu gewährleisten.
Während der Arbeit blieb die „Weilheim“ weiterhin für unsere Besucherinnen und Besucher zugänglich. Kleine Hinweisschilder und Absperrungen machten auf die frisch gestrichenen Bereiche aufmerksam. Dabei kamen die Crewmitglieder immer wieder mit Gästen des Museums ins Gespräch und beantworteten Fragen rund um die „Weilheim“ und ihre Geschichte.
In diesem Jahr beehrte auch der neu gewählte Bürgermeister von Weilheim das Marinemuseum mit einem Besuch. Tillman Wahlefeld ist seit Mai im Amt und verschaffte sich gemeinsam mit seiner Ehefrau Daphne bei einem Rundgang an Bord einen persönlichen Eindruck vom Minenjäger mit der 67-jährigen Geschichte.
Wir sagen ganz herzlich: Dankeschön, liebe Crew! Ein großer Dank gilt außerdem der Stadt Weilheim, die die Marinekameradschaft seit vielen Jahren auf ihren Reisen von Oberbayern nach Wilhelmshaven unterstützt.
Ohne den tatkräftigen Einsatz unserer PönEx-Crews wäre die Pflege und Instandhaltung der Boote und Schiffe in unserem Museumshafen nicht möglich.
Dies ist die letzte Saison der „Weilheim“. Nach 35 Jahren als Minenjäger bei der Marine und 28 Jahren Dienst als Museumsboot ist das Holzboot mittlerweile in einem Zustand, in dem es nicht mehr wirtschaftlich saniert werden kann. Knapp sieben Jahrzehnte lang – seit 1959! – haben Salzwasser von unten und Regenwasser von oben dem hölzernen Rumpf und den aus Holz gefertigten Aufbauten zugesetzt. Die hölzerne Substanz des Bootes ist heute stark durchfeuchtet. Schweren Herzens werden wir die „Weilheim“ Ende Oktober aussondern müssen.
Noch bis zum 31. Oktober können Gäste die „Weilheim“ in unserem Museumshafen erkunden! Am Samstag, 31. Oktober, werden wir das ehemalige Minenjagdboot mit einem Festprogramm verabschieden – Programm folgt!
Mitglieder des Förderverein Museums-Schnellboot e.V.
In der letzten Woche durften wir wieder unsere ehrenamtliche PönEx-Crew unseres Flugkörperschnellbootes S71 „Gepard“ begrüßen. Bei bestem Frühlingswetter wurde ausführlich Reinschiff gemacht, diverse Pön-Arbeiten durchgeführt, die Gräting saniert und vieles mehr. Vielen Dank, dass Ihr unser Schnellboot wieder so auf Hochglanz poliert habt und freuen uns sehr auf das nächste PönEx im Sommer!
Mitglieder Bordgemeinschaft Zerstörer Mölders
Ja, auch unser PönEx-Crew des Lenkwaffenzerstörers D 186 „Mölders“ war vor Ort und hat ganze Arbeit geleistet. Auch hier wurde Reinschiff gemacht und Pön-Arbeiten durchgeführt. Auch größere Beschädigungen am Oberdeck wurden ausgebessert und insgesamt der Besucherrundgang mit z. B. mit neuen Absicherungen überarbeitet. Vielen lieben Dank für Eure Arbeit und wir freuen uns darauf, Euch alle im Sommer wieder zu sehen!
Der Erhalt und dauerhafte Unterhalt der Boote und Schiffe im Museumshafen sind keine Selbstverständlichkeit. Das Deutsche Marinemuseum präsentiert die verschiedenen Marineeinheiten und macht diese weitestgehend für die Besucherinnen und Besucher zugänglich. Um die dauerhafte Schwimmfähigkeit zu gewährleisten sind Kontrollen notwendig. Daher werden die Rümpfe in regelmäßigen Abständen geprüft, neue Farbe aufgetragen und diverse Reparaturen durchgeführt. Auch wenn viele der Arbeiten durch Freiwillige, größtenteils ehemalige Besatzungsmitglieder (unsere „Pön-Ex“-Crews), im Rahmen eines Ehrenamtes durchgeführt werden, so kosten die Materialien und Werkzeuge, aber auch die Werftaufenthalte doch viel Geld.
Im Museumshafen befindet sich eine neue Station, die einen Überblick über alle Schiffe und Boote gibt und gleichzeitig exemplarisch aufzeigt, welche Summen für welche Maßnahmen auf den verschiedenen Einheiten benötigt werden. Museumsgäste dürfen hier gerne für „Ihr“ Boot oder Schiff spenden.
Am 1. April sind wir in die neue Saison unserer Hafenrundfahrten mit der Barkasse „Friedrich A. Meyer“ gestartet.
Wir haben diesen Anlass zugleich genutzt, um auf den 100. Geburtstag der Barkasse anzustoßen. Mit einem Glas Sekt und einem Geburtstagskuchen in der Hand ging es für die Gäste dann auf die Barkasse, um die erste Fahrt in dieser Saison wahrzunehmen.
Dieses Jahr ist es uns möglich, täglich 4 Barkassenfahrten jeweils um 11.30 Uhr, 13.30 Uhr, 15 Uhr und 16.30 Uhr anzubieten. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir entsprechend das Angebot erweitern konnten.
Allerdings wird sich das Museum bald nach einer neuen Barkasse umschauen müssen, denn leider machen sich 100 Jahre auch bei einem Boot bemerkbar. Deshalb wird diese Saison zumindest für unsere „Friedrich A. Meyer“ die letzte sein.
40 Männer und Frauen haben tatkräftig beim großen PönEx „Mölders“ Mitte Mai bei die Pflege und Instandhaltung des ehemaligen Zerstörers geholfen und eine Woche lang ordentlich Rost geklopft, gepönt und Reparaturen vorgenommen. Insbesondere hat es uns grfreut (und auch wenig überrascht), dass Katja und Niko Stacherl, die ein paar Tage zuvor am 6. Mai geheiratet haben, mit dabei waren und damit ihre Flitterwochen bei uns verbracht haben!
Wir wünschen dem frisch getrauten Ehepaar alles Gute, Gesundheit und viele weitere PönExe für die Zukunft!