Termine: 07.05.2026, 11.06.2026 und 09.07.2026
Uhrzeit: 09:30 Uhr bis ca. 15:30 Uhr
Kosten Erwachsene: 75,- Euro inkl. Kaffee und Tee
Kosten Kinder (10-17 Jahre): 50,- Euro inkl. Apfelschorle und Tee
Abfahrt: Bontekai, gegenüber dem Restaurant CaOs, Am Großen Hafen 1 in 26382 Wilhelmshaven.
Bitte finden Sie sich 15 Minuten vor Abfahrt am Bontekai ein.
Das Mitfahren für Kinder ist ab 10 Jahren, in Begleitung eines Erziehungsberechtigten, möglich.
Die Teilnehmerzahl ist auf 35 Personen begrenzt.
Eine Reservierung ist vorab erforderlich. Tickets erhalten Sie ausschließlich hier in unserem Onlineshop oder an der Tageskasse des Marinemuseums. Ein Ticketverkauf an Bord findet nicht statt.
Unsere Museumsschiffe und -boote im Museumshafen in Stand zu halten, ist eine der größten und vor allem kostenintensivsten Aufgaben des Deutschen Marinemuseums. Unsere Haustechnik arbeitet täglich an unseren Einheiten und auch die PönEx-Crews, die es für jede Einheit gibt, arbeiten zweimal im Jahr mit Hochdruck daran, dass wir diese wunderbaren Objekte weiterhin für unsere Museumsbesucher:innen zugänglich halten können.
Die „Weilheim“ wurde am 28. Januar 1959 als Minensuchboot in Dienst gestellt, zwischen 1976 und 1978 erfolgte die Umrüstung zum Minenjagdboot, bevor sie nach ihrer Außerdienststellung 1998 als schwimmendes Großexponat ins Deutsche Marinemuseum kam.
Trotz aller Bemühungen verschlechterte sich der Zustand des Minenjagdbootes M1077 „Weilheim“ in den letzten Jahren zusehends. Die Schäden an dem Holzboot wurden immer sichtbarer, trotz diverser Instandsetzungsarbeiten, die durch das Haus umgesetzt und finanziert wurden. Ein Gutachten über den Zustand des Bootes, das im April 2025 im Auftrag des Deutschen Marinemuseums durch einen renommierten Sachverständigen für Holzboote durchgeführt wurde, ergab, dass die Feuchtigkeit in alle Ecken des Bootes gezogen war und bereits erhebliche Schäden hinterlassen hat.
Im Rahmen der Begutachtung wurde unter anderem auch eine Messung an der Außenhaut des Bootes durchgeführt. Der Wert der Feuchtigkeit überschritt die Messskala deutlich:

Bei der genaueren Betrachtung des Rumpfes, dem Deck und der Aufbauten sind die Schäden leider mehr als nur deutlich, wobei nicht außer Acht gelassen werden darf, dass es sich um ein 67 Jahre altes Holzboot handelt.
Das Boot verfügt über eine Schwimmfähigkeitsbescheinigung bis 2030, allerdings ist zweifelhaft, ob ein sicheres Begehen für unsere Besucher:innen so lange möglich wäre.
Eine Restaurierung des Bootes würde eine vollständige Erneuerung der Außenhaut, des Decks und einen Großteil der Aufbauten bedeuten. Eine solche Restaurierung würde einen hohen sechs- bis siebenstelligen Betrag bedeuten. Solche Gelder stehen uns unglücklicherweise nicht zur Verfügung. Daher mussten wir die schmerzhafte Entscheidung treffen, das Boot zum Jahresende auszusondern.
Das Boot selbst ist daher noch bis zum 31. Oktober 2026 hier vor Ort in Wilhelmshaven für Sie begehbar.
Es ist geplant, dass wir die „Weilheim“ gebührend mit einer Abschiedsfeier verabschieden. Alle Informationen diesbezüglich werden rechtzeitig über die üblichen museumseigenen Kanäle bekannt gegeben.
Bei Fragen darüber hinaus melden Sie sich gerne unter sammlung@marinemuseum.de.
Wir haben am 31. Oktober 2025 unsere Barkasse „Friedrich A. Meyer“ in den Ruhestand verabschiedet. In der neuen Saison wird unser Team Sie auf einem neuen Fahrgastschiff begrüßen.
In seinem Vortrag beleuchtet Dr. Jann M. Witt, Historiker des Deutschen Marinebunds am Marine-Ehrenmal in Laboe, den Einsatz von U-Booten durch die Kaiserliche Marine im Ersten Weltkrieg. Innerhalb weniger Jahre wurden die U-Boote von einer noch unerprobten Seekriegswaffe 1914 zur letzten Hoffnung der militärischen Führung des Deutschen Reichs auf einen Sieg über Großbritannien. Dr. Witt analysiert zudem die strategischen Überlegungen, die zum Einsatz der U-Boote geführt haben, und stellt auch die einzelnen Phasen des U-Bootkriegs von den Anfängen bis Kriegsende 1918 dar.
Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr im Vortragssaal des Museums. Eine Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Seit jeher fasziniert die Menschen das Unbekannte. Das gilt auch oder gerade für das, was sich in den Tiefen unserer Ozeane verbirgt. Die Welt unterhalb des Meeresspiegels ist eine geheimnisvolle. Sie hält eindrucksvolle Überraschungen parat, die den Inhalt der Geschichtsbücher noch heute verändern können. Dennoch wissen wir über den Mond mehr als über das tiefe Blau unserer Erde.
Rund drei Millionen Schiffswracks von der Steinzeit bis zum Zweiten Weltkrieg liegen in unseren Weltmeeren, Flüssen und Seen. Hinzu kommen versunkene Städte und Siedlungen. Sie alle erzählen aufregende Geschichten der Vergangenheit. Seit über 20 Jahren sind diese „Schätze“ die Passion von Unterwasserarchäologe Florian Huber, der bei seiner Arbeit aber auch immer wieder feststellen muss, wie fragil und bedroht unsere Meere sind. In seinem Multivisions-Vortrag gibt der Forschungstaucher einen Einblick in die faszinierende Welt der Unterwasserarchäologie und nimmt den Zuschauer mit auf eine rasante Zeitreise durch unsere Ozeane mit einem Abstecher zum Wrack von UC 71 vor Helgoland, das er seit 2014 untersucht.
Dr. Florian Huber, 1975 in München geboren, taucht seit seiner Jugend und studierte Archäologie, Anthropologie und Skandinavistik in München, Umeå (Schweden) und Kiel. Bevor er sich als Unterwasserarchäologe und Forschungstaucher selbstständig machte, war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Kiel und leitete dort die Arbeitsgruppe für maritime und limnische Archäologie. Seine Expeditionen und Ausgrabungen führten ihn mittlerweile in über 100 Länder unserer Erde. 2013 gründete er zusammen mit Kollegen die Forschungstaucherfirme Submaris. Huber ist Autor zahlreicher Fachpublikationen, Zeitschriftenartikel sowie Bücher und Kinderbücher (u.a. Was Ist Was) und steht regelmäßig für TV-Dokumentationen wie Terra X vor der Kamera.
Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr im Vortragssaal des Museums. Eine Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Sie wollten schon immer mehr über die Restaurierung unserer „Nordwind“ erfahren?
Vom September 2021 bis Juli 2023 wurde die NORDWIND bei der Hvidesande Shipyard in Dänemark einer grundlegenden Überholung unterzogen. Geplant und geleitet wurden diese Arbeiten von der Detlev Löll Ingenieurbüro GmbH mit Sitz in Kiel.
Dabei wurde die Aussenhaut, das Deck, der Maschinenraum und die Systeme des Schiffes repariert. Die Manövrierbarkeit des Schiffes wurde durch Einbau eines Bugstrahlruders deutlich verbessert. Die Brücke wurde vergrößert und neu ausgestattet. Das Schiff wurde nach den Regeln der Berufsgenossenschaft Transport und Verkehr und den aktuellen SOLAS Regeln überprüft, neu beballastet und ausgerüstet.
Das Ingenieurbüro hat vor Beginn der Maßnahme das Schiff begutachtet und den Umfang der Arbeiten in Zusammenarbeit mit der Museumsleitung und der Crew festgelegt. Neben der Durchführung der kompletten Reparatur zur Zufriedenheit der Berufsgenossenschaft und des Museums war die Einhaltung des Budgets ein wesentliches Ziel der Arbeit des Ingenieurbüros.
Detlef Löll, ehemaliger Inhaber des gleichnamigen Ingenieurbüros, berichtet im Rahmen eines Vortrages am 9. Oktober 2025 mit vielen Bildern von den Arbeiten an dem Boot.
Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr im Vortragssaal des Museums. Eine Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
In der Woche vom 8. bis 12. September 2025 hat unsere PönEx Crew auf unserem Schnellboot S 71 „Gepard“ wieder „Rein Schiff“ gemacht. Wie eine Woche zuvor wurde hier geschrubbt, abgeschliffen und neu gepönt. Neben den stets anfallenden Putzarbeiten und der Reperatur unserer Grätings wurde vor allem unser FK-Starter auf hochglanz poliert. Die alten Scheiben, die längst nicht mehr einen Blick ins Innere ermöglichten, wurden gegen neue ausgetauscht. Nun können unsere Besucher:innen endlich wieder das innere dieser Waffe begutachten und dank der Beleuchtung auch bei allen Wetter- und Lichtverhältnissen. Wir sind Euch für die Arbeit wirklich sehr, sehr dankbar, denn ohne euer ehrenamtliches Engagement könnten wir den Zustand unserer Museumsflotte nicht halten. Daher Tausend dank an den Förderverein Museums-Schnellboot e.V.!
Brandneu bei uns im Shop – heute geliefert – der Starfighter als COBI Modell. Nun können Sie dieses Modell bei uns im Museumsshop erwerben. Zudem erhalten die ersten 100 Käufer:innen ein einzigartiges Zertifikat dazu, das Sie NUR bei uns erhalten. Also schlagen Sie zu, gerne auch in unserem Onlineshop.
Die vorbestellten Modelle gehen natürlich nun auch in die Post und werden bald bei Ihnen ankommen.
Danke COBI für dieses neue, klasse Modell!
Eines der beiden Herzstücke der neuen Sonderausstellung zum U-Boot UC 71 ist heute wohlbehalten angekommen! Das Modell des Wracks des U-Bootes, welches vor Helgoland liegt, hat sich am Montagabend auf den Seeweg begeben, gestern den Zoll passiert und wurde heute in Cuxhaven abgholt. Nun warten wir noch auf das Tagebuch von Georg Trinks… Mehr über die neue Sonderausstellung erfahren Sie hier.
Wir trauern um Pastor Bernhard Busemann, der am 16.11.2024 im Kreise seiner Familie gestorben ist.
Das Deutsche Marinemuseum durfte mit ihm viele Projekte durchführen, unter anderem die Passionspunkte, bei denen auch dieses Bild von ihm auf unserem Schnellboot Gepard entstanden ist.
Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und seinen Freunden.