
PönEx U10
Tausend Dank Euch!
20. April 2026
Vom 15. bis 18. April 2026 arbeitete die Crew der PönEx wieder einmal intensiv an Bord des Unterseebootes U10 im Deutschen Marinemuseum. Das Ziel dieser mehrtägigen Aktion war es, das U-Boot zu pflegen und instand zu halten. Gleichzeitig konnte die Museumsbesucher:innen an den Tagen einen Einblick in die Arbeit der PönEx erhalten. Die Crewmitglieder beantworteten die Fragen der Besucher:innen mit Freude und konnten dabei ihre persönlichen Erlebnisse während ihrer Zeit bei der Marine teilen.
Das Team setzt sich aus engagierten Ehrenamtlichen zusammen, die zum Großteil aus ehemaligen Marineangehörigen besteht. Darunter auch ehemalige U-Boot-Fahrer:innen. Sie waren auf anderen Booten wie U9 in Speyer im Einsatz, aber auch auf U10 selbst. Gerade diese persönlichen Bezüge machen die Arbeit der PönEx-Crew und ihre Vermittlung besonders authentisch für die Besucher:innen des Museums.
Zu Beginn stand eine gemeinsame Vorbesprechung an, bevor das benötigte Werkzeug zusammengestellt und auf das Gelände gebracht wurde. Direkt im Anschluss ging es an Bord, um sich einen Überblick über die anstehende Arbeit zu verschaffen. Die Crew teilte sich auf und die Mitglieder übernahmen verschiedene Aufgabenbereiche. Dazu gehörten unter anderem das Reinigen von Bereichen wie dem Motorenraum, das Polieren von Messingelementen, das Überprüfen der Elektrik und auch klassische Reinigungsarbeiten wie das Saugen. Die Sitze und andere Bauteile wurden ausgebaut und außerhalb des Bootes geschliffen und neu gestrichen. Da das U-Boot weiterhin für die Besucher:innen des Museums zugänglich war, konnten im Innenraum keine Streicharbeiten vorgenommen werden. Viele Bauteile wie Rohre, Leitungen oder Hebel konnten deshalb bei dieser PönEx nicht gestrichen werden, da es sonst Farbflecken an der Kleidung der Besucher:innen gegeben hätte.
Es kommt immer mal wieder vor, dass kleine Teile, die leicht zu lösen sind, auf dem Boot entwendet werden. Darunter verschiedene Kappen, Schrauben oder Ventile. Die PönEx versucht die Kleinteile mithilfe von 3D-Druck wiederherzustellen oder sich um einen Ersatz zu kümmern, auch wenn dies nicht immer leicht ist. Gleichzeitig geht es bei der PönEx nicht nur um das reine Restaurieren im engeren Sinne, sondern um die regelmäßige Pflege und den Erhalt der Objekte.