Nacht der Kultur

Von 18 bis 24 Uhr öffnet das Deutsche Marinemuseum am Freitag, dem 12. Mai 2017, wieder seine Pforte für Nachtschwärmer und Museumsbegeisterte.

In der Nacht der Kultur werden vertauschen die Museumsboote und -schiffe ihr graues Stahlkleid mit bunten Gewändern. Denn nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wird auch dieses Jahr wieder das Freigelände mit den Booten und Schiffen des Museums illuminiert und in Szene gesetzt. Ungewohnte Perspektiven und Ansichten sind garantiert.

Im stündlichen Wechsel führen Sie unsere Gästeführerinnen und Gästeführer zu ihren Lieblingsexponaten und stellen Sie Ihnen in 15-minütigen Kurzführungen vor. Im einzelnen werden folgende Objekte und Themen vorgestellt:

18:30 Uhr            Kleinst-U-Boot „Seehund“ mit Helmut Hanke

19:30 Uhr            Weltkarte mit Flottenstationen mit Anke Rottmann

20:30 Uhr            Schlüsselmaschine Enigma Anke Rottmann oder Helmut Hanke

21:30 Uhr            Schiffsglocke SMS Oldenburg mit Anke Rottmann

22:30 Uhr           Modell Schlachtschiff Bismarck mit Helmut Hanke

23:30 Uhr          Wilheminische Flottenrüstung und Flottenstammbaum mit Klaus Hoffmann

Darüberhinaus stehen Ihnen die Kuratoren des Museums als Ansprechpartner zur Verfügung.

Als Gäste des Museums sorgen Tullamore Two und das International Vagabond Orchestra im Wechsel über den Abend für Gute-Laune-Musik.

Tullamore Two

Jede Menge guter Laune gibt es bei „Tullamore Two“: Irisches, Schottisches, Plattdeutsches und Anderes versprechen die Multiinstrumentalisten Thomas Kämpfer (Gesang, Gitarre, Mandoline, Blockföte) und Marcus Teerling (Gesang, Dudelsack, Bass, Löffel, Tinwhistle). Die zwei Musiker aus Norddeutschland spielen seit zwei Jahrzehnten zusammen. Lieder über Land und Leute, über Liebe, Lust und Laster.

International Vagabond Orchestra

Stilistisch verschlägt es den schwergewichtigen Sänger und Gitarristen (Holger Brettschneider), den Leichtmatrosen an der Seemannstrommel, der singenden Säge und Trompete (André Schulze) sowie den sibirischen „Tausendsassa“ an Akkordeon, Gitarre und Saxophon (Oleg Stele) mal in aktuelle Rock- und Popgefilde, mal zu feurigem Gipsy, beschwingter Polka und leicht schräger Folklore ebenso wie hin zu zeitlosen Instrumental-Evergreens.

Nummern wie „Nah Neh Nah“, „Those were the days“, und „Mrs. Robinson“, abwechslungsreiche Songs von den Beatles über “die Ärzte” bis hin zu Hans Albers sorgen für kurzweilige Unterhaltung nach Art des Vagabunden Orchesters. „The International Vagabond Orchestra“ überzeugt mit variabler Instrumentierung und starkem Satzgesang und amüsiert mit einem originell ausgewählten und eigenwillig vorgetragenen Sammelsurium bekannter Musiktitel. Allein die in diesen Breitengraden verschwindend selten zu beobachtende singende Säge ist neben dem weiteren unkonventionellen Auftreten dieses ungewöhnlichen Trios ein Hingucker.

Kein Auftritt von „The International Vagabond Orchestra“ gleicht dem anderen. Ihr Programm entwickelt sich ständig weiter. Denn wer liebt die Abwechslung, wenn nicht Vagabunden?

Das Team des Deutschen Marinemuseums und seine Gäste freuen sich auf Ihren Besuch während der Langen Nacht der Kultur. Der Eintrittspreis beträgt 13 €, Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren zahlen lediglich 4,00 € und die Karten erhalten Sie direkt an der Abendkasse.

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