Vortrag “Aus!! Wie konnte es soweit kommen??”

Vortragsveranstaltung im Rahmen der Gedenkwoche zum 70. Jahrestag des Kriegsendes des Zweiten Weltkrieges

Das Militär und das Kriegsende 1945

Am 7. Mai 1945, drei Tage nach der Unterzeichnung einer Teilkapitulation Nordwestdeutschlands, versenkt das Deutsche U-Boot U 2336 im Ärmelkanal zwei britische Frachter. Eine Woche später läuft das Boot in seinen Heimathafen ein, und der Kommandant beschließt sein Kriegstagebuch mit den Worten “Aus!! Wie konnte es soweit kommen??”. Der Satz wird zum Ausgangspunkt der Frage nach den militärischen Aspekten des Kriegsendes 1945. Mag er zunächst rein das Erstaunen über die Niederlage der Wehrmacht spiegeln, die sechs Jahre zuvor in spektakulären “Blitzkriegen” Europa zu begann, so ist er mit dem wachsenden Bewusstsein um die Verstrickung des Militärs in das nationalsozialistische Unrechtsregime auch als Frage nach den Ursachen für diese zu sehen.

Weitere Veranstaltungen der Gedenkwoche :

23. April 2015, 19.00 Uhr – Ende des 2. Weltkrieges – Was geschah in Wilhelmshaven? Vortrag von Dr. Stefan Appelius. Ort: VHS Wilhelmshaven (Eintrittspflichtige Veranstaltung. Kosten 5 bzw. 6 €)

4. Mai 2015, 18.00 Uhr – Wilhelmshaven – Kriegsende 1945. Ein Überblick über die Gedenkwoche. Ort: Studio Große Wasserpfortstr. 6, 26441 Jever

5. Mai 2015, 18.00 Uhr – Aufrüstung, Krieg und Befreiung. Wilhelmshaven und Jever – 1933 bis 1949. Ort: Küstenmuseum Wilhelmshaven.

5. Mai 2015, 19.00 Uhr – Bonhoeffer – Biografie, Dichtung, Widerstand. Vortrag von Gerd Berghofer. Ort: VHS Wilhelmshaven (Eintrittspflichtige Veranstaltung. Kosten 5 bzw. 6 €)

6. Mai 2015, 11.00 Uhr – Gedenkempfang im Rathaus

6. Mai 2015, 18.00 Uhr – Neues Leben blüht aus den Ruinen. Von der Marine-Intendantur zum Stadttheater – ein theatraler Rundgang. Ort: Landesbüne Niedersachsen Nord

8. Mai 2015, 18.00 Uhr – … Und Gott wird abwischen alle Tränen. Gottesdienst in der Christus- und Garnisonkirche.

11. Mai 2015, 17 Uhr – Sieben Jahrzehnte Erinnerung. Bebilderter Vortrag von Ulrich Räcker-Wellnitz. Ort: Stadtarchiv

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