Christian Jentzsch

Vortrag: Die Bundesmarine und die Verteidigungsplanungen im Kalten Krieg

30. Juni 2026, 19.00 Uhr

22. Juni 2026

Am 30. Juni 2026 laden wir Sie herzlich um 19.00 Uhr zu einem Vortrag von Dr. Christian Jentzsch ein. Der studierte Historiker arbeitet lange Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projektbereich Einsatzgeschichte des Forschungsbereichs Einsatz im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und ist nun als Referent im Bundesministerium für Verteidigung beschäftigt.

Dr. Christian Jentzsch wird ausgehend vom Kriegsbild der NATO und der Bundeswehr darstellen, welche Rolle die Bundesmarine am Ende des Kalten Krieges in den Verteidigungsplanungen der Allianz spielte. Anhand der konzeptionellen und operativen Dokumente rekonstruiert er sowohl die Vorstellungen zur Verteidigung der Ostsee und zeigt gleichzeitig Probleme auf, mit denen die Marine in jenen Jahren zu kämpfen hatte. Das Motto lautete damals „Kämpfen können, um nicht kämpfen zu müssen!“.

Parallel zum Fokus auf die Abwehr des gefürchteten Amphibischen Landungsverbands des Warschauer Pakts bahnten sich schon neue Einsatzgebiete an, die aber nur von wenigen Beobachtern als zukunftsweisend erkannt wurden. Diese wurden durch einen Wandel im US-amerikanischen Agieren gegen die Sowjetunion befördert.

Wir freuen uns darauf, Sie im Veranstaltungsraum des Deutschem Marinemuseums begrüßen zu dürfen.

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