8. Dezember 2022 bis 5. März 2023

Vom Ihr zum Wir

Flüchtlinge und Vertriebene im Niedersachsen der Nachkriegszeit

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte die Integration von Kriegsflüchtlingen zu den herausforderndsten Aufgaben, die es zu bewältigen galt.
Die Gründung des Landes Niedersachsen im Jahr 1946 bedeutete nicht nur den Zusammenschluss von vier zuvor selbstständigen Regionen, sondern auch die Versorgung von zusätzlichen knapp 2 Millionen Menschen, die aus den Ost- und Siedlungsgebieten in den Westen geflohen waren oder von dort vertrieben wurden. In Zeiten des Mangels, der West- und Ostdeutsche gleichermaßen traf, war dies keine leicht zu bewältigende Aufgabe. Wie über die Jahrzehnte aus dem “Ihr” ein “Wir” wurde und damit das heutige Niedersachsen darstellt, erzählt die Sonderausstellung exemplarisch anhand von ausgewählten Geschichten.

Die Ausstellung entstand im Rahmen des Projektes “Herkunft. Heimat. Heute.” des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen e.V. anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Landes Niedersachsen. Ergänzt wird die Wanderausstellung im Deutschen Marinemuseum um eine marinehistorische Komponente, die sich mit der Flucht über die Ostsee beschäftigt.
Copyright Foto: Freundeskreis Luzie Uptmoor e.V.

Abgelaufene Sonderausstellungen

Lenkwaffenzerstörer D 186 “Mölders”

Deutschlands größtes Museumskriegsschiff

S71 “Gepard”

Von der Ostsee ins Mittelmeer

Küsten-U-Boot U 10

Einsatz in der Ostsee

Minenjagdboot M 1077 “Weilheim”

Scharfer Einsatz im Kalten Krieg

Der Museumshafen

Waffen des Seekriegs

Wilhelmshaven und die Revolution 1918/19

Ein Informationsparcours im Stadtgebiet

Deutsche Marinen im 19. Jahrhundert

Von den Anfängen zur Kaiserlichen Marine

Deutsche Marinen im Zeitalter der Weltkriege

Von der Julikrise 1914 bis zur Kapitulation im Mai 1945

Deutsche Marinen im Bündnis

Der Kalte Krieg und die Zeit nach 1990

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