Stellungskrieg und Drohnenkrieg (Fotos: DMM; Bundeswehr/ Sebastian Wilke)

Vortrag: Prof. Dr. Michael Epkenhans: Vom Stellungs- zum Drohnenkrieg. Der Krieg und seine Folgen früher und heute.

Der Abendvortrag untersucht den Wandel von Kriegsbild und Kriegsrealität im 20. und 21. Jahrhundert. Der Eintritt ist frei.

Der Stellungskrieg mit all seinen Schrecken bestimmt bis heute unser Bild vom Ersten Weltkrieg. Dabei hatten sich die Militärs aller Länder diesen ganz anders vorgestellt – als schnellen Bewegungskrieg mit einer schnellen Entscheidung. Die Realität sah ganz anders aus. Neue Technik verhinderte diesen, brachten den Krieg dann aber auch mit Panzern wieder in Bewegung. Ähnlich verhält es sich mit heutigen Kriegen: neue Technik bestimmt hier zunehmend die militärischen Operationen. Nur so glaubt man, hohe Verluste vermeiden zu können.

Wie sich Kriegsbild und Kriegsrealität in den letzten einhundert Jahren unter dem Einfluss moderner Technik gewandelt haben, ist Gegenstand des Vortrages von Michael Epkenhans, dem Stellvertreter des Kommandeurs sowie Leitenden Wissenschaftler im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam und Kuratoriumsvorsitzenden der Stiftung Deutsches Marinemuseum.

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